FÜR DAS ÜBERLEBEN

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Menschen und Land in Amazonien benötigen dringend Schutz

DAS UNFASSBARE LEID

DES WALDES UND DER INDIGENEN

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Die Ökosysteme der Erde und die Menschen, die damit eng verbunden leben, gehören zusammen. Ganz besonders in Amazonien, wo mehr als 300 indigene Völker im Einklang mit der Natur leben. Sie und ihre Mitwelt sind unmittelbar bedroht und bedürfen unseres Schutzes. Der Regenwald Amazoniens steht in Flammen. Immer größere Flächen werden täglich schneller abgeholzt, gerodeten und nachhaltig beschädigt. Im letzten Jahr wurde die Fläche der Bundesländer Salzburg und Burgenland zusammen ausgelöscht. Im langjährigen Durchschnitt davor war es die Fläche Vorarlbergs, die pro Jahr verloren ging. Und die Menschen, die von diesem Land abhängig sind, leiden unvorstellbar.

DIE GRÖSSENORDNUNGEN

11.000 Km2 pro Jahr werden in Amazonien aktuell gerodet. Das sind mehr als 600 Millionen Bäume und pro Minute durchschnittlich drei Fussballfelder. Mehr als wir uns auch nur vorstellen können. Das hat unfassbare Auswirkungen auf den Klimawandel. Erste Berechnungen zeigen, dass die Region durch Buschfeuer und Versteppung rund dreimal so viel schädliches CO2 pro Jahr produziert, wie der Regenwald aufnehmen kann. Dabei ist jeder Quadratkilometer Wald für das Weltklima wichtig. Jedes geschützte Gebiet hilft, extremen Wetterereignissen vorzubeugen. Vor Ort, bei uns und auch auf anderen Kontintenten.

DER HINTERGRUND

Fast eine Million Menschen in Brasilien sind indigen. Sie leben in mehr als 300 Völkern in engem Einklang mit der Natur und von dem, was der Wald ihnen bietet. Sie leben genau in den Wäldern, die am stärksten vom Raubbau betroffen sind. Ihr Land ist in den Augen der Holz-, Agrar-, Bergbau und Energieunternehmen Rohstoff, den es gilt zu nutzen. Sie verschaffen sich Zugang, um die Wälder komplett abzuholzen, abzubrennen oder zu überschwemmen. Dabei stehen die indigenen Menschen im Weg und werden deshalb im großen Stil vertrieben und bedroht. Vor mehr als 30 Jahren wurden in Brasilien erste Reservate vermessen und abgesteckt, die den Eingeborenen gehören sollten. 1.300 verschiedene Territorien wurden versprochen, die meisten sind bis dato aber weder vermessen noch den indigenen Menschen wie geplant gewidmet. Das ermöglicht der rechtsradikalen Regierung unter Präsident Bolsonaro die Indios mit furchtbaren Mitteln von ihrem Land zu vertreiben, sie zu bedrohen und töten. Um ihr Land zu stehlen und beispielslos auszubeuten.

Die teilweise Aberkennung oder Freigabe des angestammten Landes ist ein Dolchstoß ins Herz dieser Völker, die nur in ihrer Mitwelt Überlebenschancen haben.

Bischof em. Erwin Kräutler, Projektpartner von Sei So Frei

DIE RECHTE

Die Gebiete, die den indigenen Völkern zugesprochen werden, sind vor dem Zugriff der Industriekonzerne geschützt. In der brasilianischen Verfassung ist das Recht der Indigenen auf ihr angestammtes Land verankert. Sie sind die Beschützer des Waldes, der Flüsse und des Klimas. Sie leben im Einklang mit ihrer Mitwelt und respektieren sie daher in eindrucksvoller Weise. Diese Völker sind somit auch der Schlüssel für das Weltklima. Die enorme Größe Amazoniens beeinflusst unser Weltklima unmittelbar. Dafür ist jeder Quadratkilometer wichtig. Und jedes geschützte Gebiet ist ein Beitrag, um weltweit extremen Wetterereignissen vorzubeugen. Aufgrund der aktuellen politischen Situation in Brasilien zählt all das sehr wenig. Seit die Verfassung 1988 in Kraft getreten ist, sind nur etwas mehr als ein Drittel der Gebiete, in denen die über 300 indigenen Völker leben, demarkiert, also abgegrenzt und ihnen somit zugesprochen worden.

DIE AUSWIRKUNGEN

In den letzten Jahren ist der Druck auf viele dieser Völker, ihre Heimat zu verlassen, extrem gestiegen. Um sich Land in Amazonien im Wild-West-Stil anzueignen, greifen Konzerne zu unfassbaren Mitteln. Indigene Menschen werden bedroht, eingeschüchtert und vertrieben. Wer sich widersetzt, riskiert sein Leben. Besonders engagierte und gebildete Vertreterinnen der indigenen Völker sind davon betroffen. Viele noch während des Studiums. 135 Morde an Indigenen hat unser Projektpartner Cimi (Rat der brasilianischen Bischofskonferenz für die indigenen Völker) im Jahr 2018 dokumentiert. Und 209 illegale Landnahmen im Jahr 2019. Doch diese Menschen geben nicht auf.

DIE LEBENSWEISE

Sie sind aufs Engste mit ihrem Land, dem Regenwald und den Flüssen verbunden. Es steht für ihre Wurzeln. Viele Völker sprechen von der „Mutter Erde“, wenn sie über ihr Land reden. Bischof Erwin Kräutler, Cimi und Sei So Frei unterstützen sie bei diesem letzten großen Kampf um Amazonien seit vielen Jahren. Über 100 indigene Führungspersönlichkeiten erhalten über die Unterstützung von Sei So Frei eine juristische Ausbildung, 100 bekommen Kommunikations-Schulungen um ihre Anliegen angemessen verteidigen zu können. Zudem stehen den indigenen Völkern auch Anwälte mit unserer Hilfe zur Verfügung. Konferenzen der verschiedenen Völker und Delegationen in die brasilianische Hauptstadt Brasilia wurden veranlasst und sind geplant. Auch auf internationaler Ebene wird zugunsten Amazoniens und der indigenen Völker lobbyiert – wie z. B. bei den UNO-Organisationen und der Europäischen Union, die über die Europäische Kommission diese Aktivitäten nicht nur unterstützt, sondern auch mitfinanziert.

DAS ZIEL

Unser ehrgeiziges Ziel ist es, im Laufe der nächsten vier Jahre in Brasilien 46 indigene Gebiete den dort lebenden Völkern zu übergeben und somit zu schützen. Damit könnte eine Fläche so groß wie Österreich gerettet werden und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz als auch zum Schutz der indigenen Völker gelingen. Eine Rechtsanwältin, die Indigene berät und ausbildet, kostet zum Beispiel 215 € im Monat. Für Reisen in entlegene Gebiete benötigt ein Anwalt pro Besuch 55 €. Und auch Vertreter der indigenen Völker müssen für Gespräche in die Hauptstadt reisen. Für sie ist Corona eine große Gefahr. Um eine Delegation von 45 Menschen mit Masken und Desinfektionsmitteln auszustatten, sind 25 € notwendig. All diese Bausteine helfen mit, unseren Beitrag zu leisten.

KLIMASCHUTZ

IN AMAZONIEN

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Schutz von Land und Menschenrechten sichert Zukunft

Viele Bausteine sind notwendig, um unseren Beitrag zu leisten und die indigenen Völker Amazoniens dabei zu unterstützen, um ihr zugesprochenes Land und ihre Menschenrechte zu kämpfen. Helfen Sie uns bitte dabei, diesen Kampf zu unterstützen. Ermöglichen wir den nachhaltigen Schutz indigener Gebiete in Amazonien!

Ich spende!

48 Euro schützen die Fläche von Bregenz!

103 Euro die Fläche der Stadt Salzburg!

201 Euro schützen die Fläche von Graz!

656 Euro die Fläche von Wien!

Jeder Beitrag hilft!

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Wir alle sind gemeinsam verantwortlich für unsere Mutter Erde! Ab sofort können Sie hier Ihren eigenen
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