EINEN BERUF LERNEN DÜRFEN

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Die größte Chance für junge Frauen

NÄHEN, LEBENSMITTELPRODUKTION & INFORMATIONSTECHNOLOGIE

STATT AUSSICHTSLOSIGKEIT

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Auf den kleinen Fleckchen Landwirtschaft der eigenen Familie zu arbeiten ist normal für die jungen Frauen in den ländlichen Gebieten im Osten Tansanias. Selbst wenn sie als Kind eine Schule besucht haben. Diese Gebiete sind von der Regierung vernachlässigt, hier grassiert Hunger und Aussichtslosigkeit. Besonders Mädchen erwartet wenig im Leben.

DIE ARBEIT ZU HAUSE

Selbst für jene Mädchen in Kibungu Chini, die das Glück hatten, eine Grundschule zu besuchen, ist der weitere Lebensweg keineswegs von Bildung und gerechten Chancen geprägt. Die meisten von ihnen müssen ihre Familien unterstützen. Die Eltern leben von dem, was sie auf ihren kleinen Flächen Land anbauen. Und das tun sie mehr schlecht als recht. Die unberechenbaren Klimabedingungen erschweren Ihnen das Leben: Perioden von Dürre gefolgt von sintflutartigen Regenfällen machen gute Ernten nahezu unmöglich. Versicherungen gegen Ernteausfall gibt es nicht. Dazu kommen Affenhorden, die die Felder verwüsten und die wenige Nahrung zerstören. In der Region gibt es keine anderen Jobs. Einzig Gold schürfen und verkaufen, das in der Gegend hin und wieder zu finden ist, ist eine unsichere und schwierige Notlösung, um die Familie zu ernähren. Unter diesen Umständen ist es nachvollziehbar, dass die Mädchen als Arbeitskraft zu Hause eingesetzt werden, beziehungsweise sehr früh verheiratet werden. Allein, diese harte Realität ändert nichts an der Armut und Verzweiflung, die im Morogoro-Bezirk grassiert.

DIE CHANCE AUF EIN EIGENES LEBEN

Mit rund 14 Jahren zur Heirat gezwungen zu werden und Kinder zu bekommen steigert keinesfalls die eigene Selbstständigkeit. Die Ansteckung mit HIV ist zudem eine stets gegenwärtige Gefahr für die jungen Frauen. Sie müssen extrem schnell erwachsen werden, was sich stark auf ihre Rolle im späteren Familienleben auswirkt. Eigene Entscheidungen und ein fundiertes Selbstvertrauen sind auf diese Weise nur schwer aufzubauen. Um diesen Teufelskreis, auch in der Abfolge der Generationen, zu unterbrechen, hat der Orden der Schwestern vom kostbaren Blut das Ausbildungszentrum „Mother Paula Vocational Training Centre“ gegründet. Gemeinsam mit Bruder und Schwester in Not und Sei So Frei treten sie so der hausgemachten Armut entgegen und unterstützen junge Frauen auf dem Weg in eine würdige Zukunft.

Die Mädchen sind überwältigt von der Chance, die sie erhalten und können endlich aufatmen und ein eigenes Leben beginnen.

Schwester Bernadette, Leiterin des Mother Paula Vocational Training Centre

DIE BERUFSAUSBILDUNG

Die Missionsstation sorgt in einem von der Regierung vernachlässigten Gebiet für adäquate Berufsausbildung für Mädchen. Sie vermittelt jungen Frauen, die die Grund- und Sekundarschule abgeschlossen haben, wichtige Fähigkeiten und gefragtes Wissen. Die Kurse bieten drei verschiedene Themenbereiche an. Im Informatik- und Kommunikationstechnologie-Kurs lernen die Schülerinnen den Umgang mit dem Computer und interaktiven Medien. Design, Textiltechnik und Nähen setzt auf theoretische und handwerkliche Fähigkeiten in allen Bereichen rund um Bekleidung und der Koch- und Hauswirtschaftslehrgang beschäftigt sich mit allen Details rund um Küche, Nahrungsmittel und Ernährung. Neben den theoretischen und praktischen Fähigkeiten lernen die Studentinnen auch, ihre Arbeitsmittel wie Computer, Nähmaschinen und Backöfen zu reparieren und wirtschaftliche Kenntnisse um ihre gewählten Berufe ausüben zu können. Die Kurse dauern zwei Jahre und die Klassen umfassen zumeist 10 bis 15 Schülerinnen. Nach ihrem Abschluss sind die jungen Frauen mit neuen Perspektiven und wirklich guten Arbeitsmöglichkeiten ausgestattet. Ein weiteres wichtiges Detail der Schule: Das dazugehörige Internat bietet den jungen Frauen Schutz vor sexuellen Übergriffen, die sich auf den Schulwegen immer wieder zugetragen haben.  Die Schwestern vom kostbaren Blut werden nicht müde, Familie über Familie zu überzeugen, ihren Töchtern diese Ausbildungen zu gestatten. „Die Mädchen sind überwältigt von der Chance, die sie erhalten und können dank des Schutzes und ihrer umfassenden Förderung endlich aufatmen und ein eigenes Leben beginnen“, fasst Schwester Bernadette, Leiterin des Mother Paula Vocational Training Centre, für uns zusammen. Helfen Sie uns dabei, diese benachteiligten jungen Frauen in ihrer Berufsausbildung zu unterstützen. Sie verdienen die Möglichkeit, ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können!

BERUFSAUSBILDUNG

IN TANSANIA

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Junge Frauen auf einem neuen Lebensweg

Unser Projektpartner in Kibungu Chini, der Orden der Schwestern vom kostbaren Blut unternimmt alles menschenmögliche, um jungen Frauen die Chance auf einen eigenen Beruf und damit ein unabhängiges Leben zu geben. Unterstützen wir die Leitung und Belegschaft des „Mother Paula Vocational Training Centre“ dabei! Kleinste Beiträge machen einen großen Unterschied.

Ich spende!

Mit 45 Euro ermöglichen Sie fünf bedürftigen Mädchen eine Woche Schulausbildung mit Internat.

150 Euro finanzieren das Monatsgehalt einer Lehrkraft.

Mit 287 Euro werden die monatlichen Kosten der Instandhaltung des Ausbildungszentrums und der Sicherheit der Mädchen abgedeckt.

Jeder Beitrag hilft!