Sei So Frei fördert Projekte in Kolumbien. Seit den 1960er Jahren. Viele hatten und haben den Aufbau und die Stärkung von Friedensinitiativen zum Inhalt. Gemeinsam mit dem Afro-Asiatischen Institut lädt Sei So Frei herzlich ein zur Veranstaltung „Im Anderen das Gute sehen – Global Space Kolumbien über Frieden & Konflikt“.
Ist Frieden in einem Land mit langanhaltender Gewalterfahrung, wie Kolumbien, möglich? Was können wir von bestehenden lokalen Friedensinitiativen und persönlichen Erfahrungen, die die Achtung der Menschenwürde und Versöhnung hochhalten, lernen? Frieden bedeutet nicht nur die Abwesenheit von Konflikten, sondern strebt vielmehr danach Beziehungen zu verwirklichen, die auf Liebe basieren, und Vergebung zu ermöglichen. Unter der Bedingung, dass Gerechtigkeit angestrebt und Entschädigung geleistet wird, erweist sich gerade Vergebung sowohl für Opfer als auch Täter*innen als eine transformative Kraft. Des Weiteren ist die Bekämpfung struktureller Ungleichheiten wie Armut und Ausgrenzung eine entscheidende Notwendigkeit, um Gewaltspiralen zu durchbrechen und Frieden zu ermöglichen. In Lateinamerika spielen dabei befreiungstheologische Ansätze eine wichtige Rolle, indem sie Menschen aufrufen „Architekt*innen des Friedens“ zu werden. Hier manifestieren sich kollektive Handlungen, die darauf abzielen, sowohl das eigene Herz als auch gesellschaftliche Strukturen zu verändern und eine ethische sowie spirituelle Friedensvision zu entwickeln, die die Würde und das Recht auf Leben aller Menschen bekräftigt.
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Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen!
Wann: Montag, 31. März 2025, 19:00 Uhr // Wo: Afro-Asiatisches Institut, Imaculada (Erdgeschoss), Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg // Referierende: Catalina Rubio (Bogota/Salzburg), Musikpädagogin // Sprache: Englisch