Mittwoch 15. August 2018

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SEI SO FREI für eine lebenswerte Zukunft in Uganda

 

Ernährungssicherheit in Afrika. Hunger trifft jene besonders hart, die wenig Bildung haben. Ohne das nötige Know-how ernten die Familien kaum genug, um sich selbst versorgen zu können. SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, investiert seit vielen Jahren  in Uganda in Schulprojekte und setzt seit Jänner 2018 auch ein Landwirtschaftsprojekt um.

Manchmal kämpft Agnes mit den Tränen, wenn sie abends für ihre Familie die einzige Mahlzeit des Tages kocht. Der einfache Brei ist nun noch dünner als vor ein paar Wochen. Und bis zur nächsten Ernte wird das Essen noch dürftiger werden.

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Auf ihrem kleinen Stück Land baut Agnes zusammen mit ihrem Mann Surgeon Kochbananen und Maniok an. Sie ernten immer weniger, weil ausgedehnte Trockenzeiten im heißen Klima von Kasese im Westen von Uganda zur Normalität geworden sind. Mangelndes Wissen um effektive Anbaumethoden, Lagerhaltung und widerstandsfähiges Saatgut erschweren ihre Situation. Obwohl sich Agnes und Surgeon abmühen und sogar die Kinder am Feld mithelfen, ist ihr Einsatz umsonst. Die Ernten reichen kaum für den Eigenbedarf, immer öfter gehen die Kinder hungrig zu Bett.

 

Rund 700.000 Menschen wohnen in Kasese, einem der heißesten und trockensten Bezirke in Uganda. Die meisten leben auf dem Land und bauen rund um ihre bescheidenen Hütten Getreide, Gemüse und Obst an. Große Ernteerfolge stellen sich aber nicht ein – zu schwierig sind die klimatischen Rahmenbedingungen, zu wenig wissen die Familien über verbessertes Saatgut oder wirksame Anbaumethoden Bescheid. „Armut und Hunger sind für viele die bittere Normalität“, sagt Basaliza Ithungu Florence. Die 58-jährige Uganderin leitet die Partnerorganisation RIFO (The Ripple Foundation) und kennt das harte Landleben aus eigener Erfahrung. „Es ist ein Segen, dass wir im Jänner mit dem Projekt starten konnten.“

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Drei Jahre lang wird RIFO nun 225 Kleinbäuerinnen und -bauern begleiten und ihnen nachhaltige, ökologische Landwirtschaft vermitteln. In Kursen lernen die Familien, welche Feldfrüchte sie miteinander kombinieren können, wie sie einheimische Hühner-, Ziegen- und Schweinerassen aufziehen und wie sie durch optimales Boden- und Wassermanagement Erosion vorbeugen. Auch wirtschaftliche Grundlagen, Gesundheit und Ernährung sind Thema der Workshops. Damit die Theorie letztlich Früchte trägt, bearbeiten die Kleinbäuerinnen und -bauern in Gruppen ihr Gemeinschaftsfeld. „Die Praxiseinheiten sind besonders wichtig für die Familien, um die anfängliche Skepsis zu überwinden und Vertrauen zu fassen“, sagt Franz Hehenberger von SEI SO FREI.

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„Wenn sie mit eigenen Augen sehen, dass die neuen Sorten und Techniken funktionieren, verwenden sie sie auch zuhause!“ So legen sie den Grundstein für bessere Ernten, die die ganze Familie satt machen werden.Eine Zukunft ohne Hunger ist für die Familien in Kasese zum Greifen nah!

 

Bitte helfen Sie mit!

 

- 20 EURO schenken einer Familie fünf Hühner, die sie mit gesunden Eiern versorgen.

- 56 EURO finanzieren Saatgut und Setzlinge für eine Familie.

- 240 EURO statten Sie eine Gruppe von Kleinbäuerinnen und -bauern mit Werkzeug
für die tägliche Feldarbeit aus.

Wie viel Sie auch geben können, jede Spende zählt!

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http://seisofrei.at/