Saturday 24. August 2019

Inhalt:

KMBÖ: Erzbischof Romero Vorbild für katholische Männer

 

Am 15. August 2017 wäre der Selige Oscar Arnulfo Romero 100 Jahre alt geworden. Die Katholische Männerbewegung und ihre entwicklungspolitische Aktion SEI SO FREI benannten ihm zu Ehren ihren Preis für Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenwürde.

 

 

unknownErzbischof Romero: Vorbild für Männer

 

„Erzbischof Romero war die Stimme der Armen in El Salvador und einer der bedeutendsten Kirchenmänner Lateinamerikas. Romero wurde ermordet, weil er sich für das Volk und für die vom Volk geforderte soziale Gerechtigkeit und die Einhaltung der Menschenrechte einsetzte. Er ist  weltweit zu einem Symbol für eine von der Theologie der Befreiung inspirierte und für die Armen  engagierte Kirche geworden. Aus diesem Grund sollte er ein Vorbild für jeden katholischen Mann sein“, so DI Dr Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.

 

Romero-Preis zu Ehren Romeros

 

Im Gedenken an den Seligen Bischof Romero vergibt SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung Österreichs, seit 1981 den Romero-Preis an jene Personen, die sich unter Einsatz ihres Lebens für Gerechtigkeit und die Würde der  Menschen einsetzen. „Diese besonderen Menschen teilen das Schicksal mit den Armen, den Entrechteten, Vergessenen und Gedemütigten dieser Erde. Durch diesen Preis ehren wir Romero und hoffen, dass durch die Vergabe des Preises das Wirken Romeros und die Arbeit der Preisträger in der Öffentlichkeit noch besser bekannt werden“, so Wimmer.

 

Romero-Preisträger Altbischof Kräutler

 

„Romero wurde erschossen, weil er sich für seine Mitmenschen, für sein Volk, eingesetzt hat“, meint der emeritierte Bischof Erwin Kräutler. Wie Oscar Romero steht auch der austrobrasilianische Bischof auf einer Todesliste, weil er sich seit Jahrzehnten für die Rechte der indigenen Bevölkerung und gegen die Zerstörung des Amazonasgebiets einsetzt. Für seinen Einsatz bekam Kräutler im Jahr 1987 den Romero-Preis. Weitere Preisträgerinnen und Preisträger sind unter anderen Waris Dirie, P. Jose Hehenberger und die vor kurzem verstorbene Ärztin Maria Schiestl.

 

„Orientierung“ über „Daktari Maria“ in Kenia: Erinnerungen an die Ärztin Maria Schiestl

 

Am 6. August um 12.30 Uhr in ORF 2

 

Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert „Orientierung“ am Sonntag, dem 6. August, um 12.30 Uhr in ORF 2:

 

„Daktari Maria“ in Kenia: Erinnerungen an die Ärztin Maria Schiestl Eine Massai-Frau, die vor einer Dorfversammlung spricht und Männern selbstbewusst ihre Vorschläge unterbreitet: Das hat es noch vor kurzer Zeit in der von Männern dominierten Gesellschaft der Loita-Massai in Kenia nicht gegeben. „Es hat sich hier viel geändert”, sagte Maria Schiestl, eine Ärztin aus dem Zillertal in Tirol im „Orientierung“-Interview im November des vergangenen Jahres. 2005 hatte sie den Aufbau eines Spitals mitten im Massai-Gebiet zu ihrer Lebensaufgabe gemacht. Neben der medizinischen Betreuung bot sie gemeinsam mit ihrem Team auch Kurse an, die Frauen zu mehr Selbständigkeit verhelfen sollen. Für ihr erfolgreiches Projekt wurde sie von der Katholischen Männerbewegung und ihrer entwicklungspolitischen Aktion „Sei so frei“ mit dem mit 10.000 Euro dotierten Romero-Preis 2016 ausgezeichnet. Im Mai dieses Jahres starb Maria Schiestl im Alter von 65 Jahren an den Folgen einer Gehirnblutung in Nairobi.

 

Bericht: Marcus Marschalek

 

Link zum Video auf Youtube: https://youtu.be/zu7_FgkctE0

Neue Website von SEI SO FREI Wien

 

Die Online-Präsenz von der entwicklungspolitischen Aktion der KMB-Wien zeigt sich von einer neuen Seite. Die neu gestaltete Website spiegelt die Kernkompetenzen von SEI SO FREI der Erzdiözese Wien mit dem Fokus auf Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit wieder.


Die Inhalte finden ihren Rahmen in einem frischen Design mit vielen Informationen zur Projektarbeit. Die strukturierte und klare Navigation beschränkt sich auf wenige Ebenen, dass erleichtert dem Benutzer das schnelle Auffinden der gewünschten Informationen.

 

Besuchen Sie die neue Website von SEI SO FREI-Wien unter:
http://www.kmbwien.at/ueber-uns/aktionen/

 

unknown

SEI SO FREI und KMB begrüßen die Ernennung von Weihbischof Gregorio Rosa Chavez aus El Salvador zum Kardinal

 

Rosa Chavez gilt als geistiger Erbe von Erzbischof Romero in El Salvador. Papst Franziskus hat ihn zum Kardinal ernannt. Als erstes großes Highlight im Gedenkjahr zum 100. Geburtstag des seliggesprochenen Märtyrerbischofs Oscar Arnulfo Romero (1917-1980) fand im Petersdom die Kreierung des ersten Kardinals aus dessen schwer geprüfter Heimat El Salvador statt.

 

„Wir finden die Entscheidung von Papst Franziskus ermutigend, Gregorio Rosa Chavez im Gedenkjahr zum 100. Geburtstag von Erzbischof Romero zum Kardinal zu ernennen. Sein Engagement für die Anerkennung des Wirkens von Erzbischof Romero in der Seligsprechung war beispielhaft. Die Katholische Männerbewegung Österreichs unterstützt den neuen Kardinal Rosa Chavez auch im Bemühen zur Heiligsprechung von Erzbischof Romero“, so DI. Dr. Leopold Wimmer


SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung vergibt seit mehr als 35 Jahren den Romero-Preis. Der an den salvadorianischen Märtyrerbischof Oscar Romero erinnernde Preis wird von der Katholischen Männerbewegung an Personen vergeben, die sich in besonderer Weise für Gerechtigkeit und Menschenrechte einsetzen. Der Romero-Preis ist Österreichs wichtigste Auszeichnung für herausragende Leistungen für Gerechtigkeit und Entwicklung in Afrika und Lateinamerika. Preisträger waren u.a. die Ärztin Dr. Maria Schiestl, Alt-Bischof Erwin Kräutler, Waris Dirie und P. Josef Hehenberger.

 

unknown

Foto: katholisch.de

Fernsehreportage über Malawi

 

Geburtenstation in Malawi mit Vorarlberger Hilfe

 

Das afrikanische Land Malawi zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Mit Hilfe von Spenden aus Vorarlberg ist im Dorf Malambo eine Geburtenstation gebaut worden. Bisher waren Schwangere für Hilfe stundenlang zu Fuß unterwegs.

 

Seit Jahren engagiert sich SEI SO FREI und Bruder und Schwester in Not der Diözese Feldkirch für die Bevölkerung in Malawi. Unter diesem Link finden Sie den Bericht:
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2849591/

 

unknown

 

 

Start der österreichweiten Imagekampagne der MIVA

 

Die MIVA (Missions- Verkehrs- Arbeitsgemeinschaft), eines der ältesten katholischen Hilfswerke Österreichs, macht mit einer österreichweiten Plakatkampagne auf ihre Tätigkeit aufmerksam. Mittels drei Plakatsujets sollen die ÖsterreicherInnen darauf aufmerksam gemacht werden, dass das Thema „Mobilität“ in den ärmsten Ländern keine Selbstverständlichkeit ist. Im Gegenteil, Mobilität ist für viele nur allzu oft überlebensnotwendig und für viele oft die Grundlage für eine Chance auf eine bessere Zukunft.

 

200 KM BIS ZUM NÄCHSTEN SPITAL – OHNE MOBILITÄT KEIN ÜBERLEBEN.


unknownIn vielen Gegenden Afrikas und Lateinamerikas ist es leider alltäglich, dass Menschen sterben, weil es weit und breit kein Transportmittel gibt, um in das nächstgelegene Spital zu gelangen. Die Strapazen des Weges und die oft große Hitze sind für Kranke und Verletzte nicht tragbar. Die Gründung der MIVA geht auf einen solchen Vorfall zurück. Ein Missionar ist erkrankt. Beim Versuch, ihn auf einem Ochsenkarren in das nächstgelegene Krankenhaus zu transportieren, ist er gestorben. Die Strapazen des weiten Weges waren zu groß. Das war im Jahr 1927 im heutigen Namibia. Nach wie vor erreichen die MIVA viele Ansuchen, in denen um Transportmittel für Gesundheitseinrichtungen gebeten wird. Zum Beispiel aus der Demokratischen Republik Kongo. Im südlichsten Zipfel des Landes, in der Missionsstation Kipushya, ist das MIVA-Auto das einzig motorisierte Fahrzeug auf einem Landstrich von rund 10.000 Quadratkilometern. Nicht nur die Straßenverhältnisse, um dorthin zu gelangen, sind unbeschreiblich, sondern auch das alltägliche Leben in dieser Region scheint für uns Europäer schier unbewältigbar: kein Strom, kein Fließwasser, kein Telefon, keine Internetverbindung. Eine Tagesreise muss man auf sich nehmen, um in das nächstgelegene Spital zu gelangen und das bei nur einem Auto, das für alle Menschen in der Region ausreichen muss. Das „Auto“ ist in Kipushya kein Luxus, sondern für viele Menschen schlicht überlebensnotwendig.

 

SEI SO FREI und MIVA haben gemeinsam vielen Projektpartnerinnen und -partnern in Afrika und Lateinamerika einen Dienstwagen zur Verfügung gestellt.

Trauer um Dr.in Maria Schiestl, Romero-Preisträgerin 2016

 

SEI SO FREI und die Katholische Männerbewegung Österreichs sind tief erschüttert vom plötzlichen Tod der Romero-Preisträgerin Dr. in Maria Schiestl. Die langjährige Entwicklungshelferin ist in der Nacht auf Sonntag in Nairobi, Kenia verstorben.


„SEI SO FREI und die Katholische Männerbewegung Österreichs trauern um Dr.in Maria Schiestl als eine hervorragende Ärztin, Entwicklungshelferin und Freundin. Ihre Liebe und Verbundenheit zu Kenia sowie ihre Fröhlichkeit und Lebensfreude waren grenzenlos und beispielhaft. Wir wünschen allen Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen, in erster Linie aber ihrer Familie in Tirol ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.

Maria Schiestls Herz gehörte Afrika. Ihr Leben hat sie den Maasai gewidmet. Die gebürtige Zillertalerin war jahrelang Ärztin in Entasekera. An diesem abgelegenen Ort in den kenianischen Loita Hügeln leitete sie ein von SEI SO FREI mitaufgebautes Krankenhaus und Bildungszentrum. Für ihren jahrelangen und unermüdlichen Einsatz für die Maasai erhielt Maria Schiestl den Romero-Preis 2016. Mit diesem Preis zeichnete SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, ihr herausragendes Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit und den Einsatz für eine gerecht Welt aus.

 

Entwicklungshelferin und Ärztin in Kenia

 

1952 in Zell am Ziller geboren, war Maria Schiestl zunächst einige Jahre lang Hauptschullehrerin in Tirol. 1979 ging sie nach Kenia, wo sie in einer Mädchenschule im Maasailand tätig war, bevor sie die Leitung einer Mädchenschule in Westkenia übernahm. Konfrontiert mit der schwierigen Lebenssituation vieler Maasai und der schlechten Gesundheitsversorgung, entschloss sie sich im Alter von 37 Jahren, ein Medizinstudium zu beginnen.


Nach Abschluss von Studium und Turnuszeit in Schwaz und an der Innsbrucker Universitätsklinik ging Maria Schiestl 2005 zurück nach Kenia. In Entasekera hatten österreichische Ärzte unter schwierigsten Bedingungen mit dem Aufbau eines Gesundheits- und Bildungszentrums begonnen. „Daktari Maria", wie sie von ihren Patienten genannt wurde, kümmerte sich jahrelang federführend um die Krankenstation in Entasekera. Ein besonderes Anliegen von Dr.in Schiestl war die Stärkung der Mädchen- und Frauenrechte in Afrika.

 

Das Spendenkonto für die Fortführung des Lebenswerks von Dr.in Maria Schiestl: 
AT10 3500 0000 0001 4100.


unknown

unknown

Dr.in Maria Schiestls Herz gehörte Afrika

 

Weitere Artikel:

 

http://religion.orf.at/stories/2844679/

 

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/chronik/893372_Tiroler-Oskar-Romero-Preistraegerin-verstarb-in-Nairobi.html

 

http://tirol.orf.at/news/stories/2844604/

zur ersten Seite (e)  vorherige Seite (v)     1 2 3 4 5 ... 15 16 17     nächste Seite (n)  zur letzten Seite (l)
http://seisofrei.at/