Montag 24. September 2018

Inhalt:

Papst auf der Seite der Indigenen

Der Befreiungstheologe Luis Zambrano über den Besuch von Franziskus in Peru. SEI SO FREI-Referent Thomas Klamminger interviewte unseren langjähirgen Projektpartner. Die Wochenzeitung die Furche berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe (01.02.2018):

 

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Als PDF-Datei downloaden: Furche Artikel Zambrano.pdf

Hauptrojekt 2017: "Stern der Hoffnung in Uganda"

SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, sammelte im Dezember 2017 Spenden für Entwicklungsprojekte in den Ländern Afrikas und Lateinamerikas. Mit Ihrer Unterstützung konnte dort schon in den letzten Jahrzehnten das Leben tausender Menschen zum Besseren gewendet und nachhaltige Hilfe geleistet werden.

 

Tausende KMB-Mitglieder und HelferInnen trugen diese Aktion durch ihr ehrenamtliches Engagement mit. Vielen herzlichen Dank!


Die Kinder in Uganda sagen: vielen Dank für Ihre Spende!

 

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Eindrücke aus Westafrika

 

Eindrücke, Eindrücke, Eindrücke ...

 

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Gestern ging es auf der Fahrt nach Kampala zunächst zu einem von ca. 12.000 Klein(st)Bauern, die in den Ländern rund um den Viktoriasee im Projekt "Enabling Rural Innovation" (http://www.horizont3000.org/eastafrica) von HORIZONT3000 - Österreichische Organisation für Entwicklungszusammenarbeit, in der kirchliche Hilfsorgnisationen wie  SEI SO FREI der Katholischen Männerbewegung u.a.m. zusammenarbeiten. Schön, wie sich der 26-jährige dazu entschlossen hat, am Land zu bleiben und nicht in die Stadt zu ziehen und dort zu versuchen schnell Geld zu machen. In 3 Jahren hat er sich mit diesem Programm biologischem Landbau verschrieben und voller Stolz uns auf seinem Grund herumgeführt. Mittlerweile trainiert er schon andere darin, auf diese Art Landwirtschaft zu betreiben. - Danach ging es auf die "1. farmer fare" der Enabling Rural Innovation: beeindruckend, wie sich dort die unterschiedlichen Bauerngruppen engagiert ausgetauscht und ihre Erfahrungen miteinander geteilt haben - ohne vollständig zu sein: Caritas, Kolping, YWCA u.a. christliche Organisationen sind mit in diesem Projekt engagiert.

 

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Auch wenn es nicht schnell sichtbar ist, dass Projekte von unseren Entwicklungszusammenarbeits-Organisationen greifen (es wird diese eben mit den Betroffenen auf Augenhöhe entwickelt), so sind diese nachhaltig angelegt. Und damit wird Menschen vor Ort Hoffnung gegeben.

 

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Am Sonntag gab es ein großes Pfarrfest in Kagoma Parish aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Pfarre [und des 50-Jahr-Jubiläums der Diözese] mit einer großen afrikanischen Liturige mit über 2.000 Mitfeiernden, perfekter Organisation [so etwa hat der Party- und Cateringservice knapp 24 Stunden gekocht, um alle zu versorgen], das mit einem Festakt und hernach im kleinen Kreis - viele Priester, die in der Pfarre tätig gewesen waren, sind gekommen, bis in die Nacht hinein andauerte.

 

Bischof Wilhelm Krautwaschl

Papst soll den Frieden näher bringen

 

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Weitere Informationen: www.seisofrei.at/moises

KMBÖ: Erzbischof Romero Vorbild für katholische Männer

 

Am 15. August 2017 wäre der Selige Oscar Arnulfo Romero 100 Jahre alt geworden. Die Katholische Männerbewegung und ihre entwicklungspolitische Aktion SEI SO FREI benannten ihm zu Ehren ihren Preis für Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenwürde.

 

 

unknownErzbischof Romero: Vorbild für Männer

 

„Erzbischof Romero war die Stimme der Armen in El Salvador und einer der bedeutendsten Kirchenmänner Lateinamerikas. Romero wurde ermordet, weil er sich für das Volk und für die vom Volk geforderte soziale Gerechtigkeit und die Einhaltung der Menschenrechte einsetzte. Er ist  weltweit zu einem Symbol für eine von der Theologie der Befreiung inspirierte und für die Armen  engagierte Kirche geworden. Aus diesem Grund sollte er ein Vorbild für jeden katholischen Mann sein“, so DI Dr Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.

 

Romero-Preis zu Ehren Romeros

 

Im Gedenken an den Seligen Bischof Romero vergibt SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung Österreichs, seit 1981 den Romero-Preis an jene Personen, die sich unter Einsatz ihres Lebens für Gerechtigkeit und die Würde der  Menschen einsetzen. „Diese besonderen Menschen teilen das Schicksal mit den Armen, den Entrechteten, Vergessenen und Gedemütigten dieser Erde. Durch diesen Preis ehren wir Romero und hoffen, dass durch die Vergabe des Preises das Wirken Romeros und die Arbeit der Preisträger in der Öffentlichkeit noch besser bekannt werden“, so Wimmer.

 

Romero-Preisträger Altbischof Kräutler

 

„Romero wurde erschossen, weil er sich für seine Mitmenschen, für sein Volk, eingesetzt hat“, meint der emeritierte Bischof Erwin Kräutler. Wie Oscar Romero steht auch der austrobrasilianische Bischof auf einer Todesliste, weil er sich seit Jahrzehnten für die Rechte der indigenen Bevölkerung und gegen die Zerstörung des Amazonasgebiets einsetzt. Für seinen Einsatz bekam Kräutler im Jahr 1987 den Romero-Preis. Weitere Preisträgerinnen und Preisträger sind unter anderen Waris Dirie, P. Jose Hehenberger und die vor kurzem verstorbene Ärztin Maria Schiestl.

 

„Orientierung“ über „Daktari Maria“ in Kenia: Erinnerungen an die Ärztin Maria Schiestl

 

Am 6. August um 12.30 Uhr in ORF 2

 

Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert „Orientierung“ am Sonntag, dem 6. August, um 12.30 Uhr in ORF 2:

 

„Daktari Maria“ in Kenia: Erinnerungen an die Ärztin Maria Schiestl Eine Massai-Frau, die vor einer Dorfversammlung spricht und Männern selbstbewusst ihre Vorschläge unterbreitet: Das hat es noch vor kurzer Zeit in der von Männern dominierten Gesellschaft der Loita-Massai in Kenia nicht gegeben. „Es hat sich hier viel geändert”, sagte Maria Schiestl, eine Ärztin aus dem Zillertal in Tirol im „Orientierung“-Interview im November des vergangenen Jahres. 2005 hatte sie den Aufbau eines Spitals mitten im Massai-Gebiet zu ihrer Lebensaufgabe gemacht. Neben der medizinischen Betreuung bot sie gemeinsam mit ihrem Team auch Kurse an, die Frauen zu mehr Selbständigkeit verhelfen sollen. Für ihr erfolgreiches Projekt wurde sie von der Katholischen Männerbewegung und ihrer entwicklungspolitischen Aktion „Sei so frei“ mit dem mit 10.000 Euro dotierten Romero-Preis 2016 ausgezeichnet. Im Mai dieses Jahres starb Maria Schiestl im Alter von 65 Jahren an den Folgen einer Gehirnblutung in Nairobi.

 

Bericht: Marcus Marschalek

 

Link zum Video auf Youtube: https://youtu.be/zu7_FgkctE0

Neue Website von SEI SO FREI Wien

 

Die Online-Präsenz von der entwicklungspolitischen Aktion der KMB-Wien zeigt sich von einer neuen Seite. Die neu gestaltete Website spiegelt die Kernkompetenzen von SEI SO FREI der Erzdiözese Wien mit dem Fokus auf Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit wieder.


Die Inhalte finden ihren Rahmen in einem frischen Design mit vielen Informationen zur Projektarbeit. Die strukturierte und klare Navigation beschränkt sich auf wenige Ebenen, dass erleichtert dem Benutzer das schnelle Auffinden der gewünschten Informationen.

 

Besuchen Sie die neue Website von SEI SO FREI-Wien unter:
http://www.kmbwien.at/ueber-uns/aktionen/

 

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