Montag 19. Februar 2018

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Der faire Nikolaus im Einsatz für Afrika


Der Nikolaus der Katholischen Männerbewegung verbindet die schöne Tradition des Schenkens mit der zentralen Botschaft des Hl. Nikolaus: Wir alle können die Welt ein Stück gerechter machen. Jeder von uns kann mit den Armen teilen - so wie es schon der Heilige Bischof Nikolaus getan hat. Er verteilt deshalb Nikolauspäckchen befüllt mit fair trade Schokolade und bittet um Spenden zugunsten der Adventsammlung von SEI SO FREI. Die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung SEI SO FREI, sammelt heuer besonders für das Projekt „Ich will leben – und gesund zur Welt kommen“ in Afrika. Tausende SEI SO FREI-Nikolauspäckchen werden rund um den 6. Dezember im ganzen Land verschenkt. In Schulen, Betrieben, Familien, Pfarren oder einfach unter Freunden. Das Schöne daran: Mit jedem einzelnen Päckchen wird Schwangeren und ihren Neugeborenen in Afrika geholfen und ein Stück vom Glück ermöglicht. Dieses Glück können auch Sie weiterschenken.

 

Fairer Nikolaus in Wien - Beitrag von Radio Wien

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Nikolausgeschichten gelesen von LR Tina Widmann

"Der Nikolaus der Katholischen Männerbewegung verbindet die schöne Tradition des Schenkens mit der zentralen Botschaft des Heiligen Nikolaus: Wir alle können die Welt ein Stück gerechter machen. Jeder von uns kann mit den Armen teilen – so wie es schon der Heilige Bischof Nikolaus getan hat." Das betonte Landesrätin Dr. Tina Widmann heute, Montag, 6. Dezember, nach einem Besuch des "Heiligen Nikolaus" der Katholischen Männerbewegung Salzburg. Gemeinsam mit ihrer Tochter hat sie Kindern und deren Eltern in der Krypta des Salzburger Doms Geschichten aus dem Leben des Hl. Nikolaus am 5. Dezember vorgelesen. Auch Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler las Nikolausgeschichten und teilte mit den Kindern und Eltern die Freude, dass sie erst kürzlich Oma von Zwillingen wurden. Dompfarrer Balthasar Sieberer erklärte den Kindern wie Bischof Nikolaus gekleidet ist. Die 300 Kinder und Erwachsenen lauschten mit offenen Ohren und sangen das Nikolauslied „Lasst uns froh und munter sein“. Als Geschenk bekamen sie vom Nikolaus der Katholischen Männerbewegung fair gehandelte Schokolade.

 

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Der Fairer Nikolaus in Wien

Die Katholische Männerbewegung wollte mit der Aktion "Fairer Nikolaus" am 6. Dezember in Wien auf die Kernbotschaft des Heiligen aufmerksam machen.

Die KMB möchte damit für ihre entwicklungspolitische Aktion SEI SO FREI werben, die eine gerechtere Güterverteilung auf der Welt fördern will.

 

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Anreise per Schiff

 

In Wien kam der Nikolaus am 6. Dezember 2010 um 16.15 Uhr mit dem Schiff am Schwedenplatz an. Von dort führte eine Prozession der Kinder mit dem Nikolaus über die Rotenturmstraße zum Stephansplatz. Um 17.00 Uhr gab es beim Singertor des Stephansdoms eine Begrüßung und Kindersegnung durch Weihbischof Franz Scharl und Dompfarrer Anton Faber.

 

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Der Faire Nikolaus besuchte in Graz u.a. den Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl

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Salzburger Bischof Kothgasser ruft zur Hilfe für Afrika auf

Salzburger Erzbischof bittet in Advent-Hirtenbrief um Unterstützung von "Sei so frei" der Katholischen Männerbewegung

Salzburg, 24.11.2010 (KAP) Der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser ruft in seinem Advent-Hirtenbrief dazu auf, SEI SO FREI der Katholischen Männerbewegung (KMB) zu unterstützen. Die Aktion ist diese Jahr der besseren medizinischen Betreuung der Landbevölkerung in Tansania und in anderen afrikanischen Staaten gewidmet. Dank rechtzeitiger medizinischer Hilfe durch Partnerorganisationen der Männerbewegung vor Ort würden wahre Wunder möglich, schreibt Kothgasser in seinem Brief, der am kommenden ersten Adventsonntag in den Kirchen verlesen wird.

 

Der Erzbischof betont weiters, dass das Leben ein Geschenk sei: "Es ist das unerhörte Geheimnis von Weihnachten: die Geburt des Kindes, das neue Lebensmöglichkeiten und Perspektiven schafft". In Gott erfülle sich die Sehnsucht des Menschen nach Leben.

 

Gerade in Afrika sei dies keine Selbstverständlichkeit, so Kothgasser. Er verweist auf fehlende Schwangerschaftsvorsorge, auf mangelnde Hygiene und auf HIV/Aids. Diese Krankheit gefährde nicht nur das Leben der Frauen, sondern auch der Ungeborenen. "Es ist tragisch, dass diese Krankheit gerade die Ärmsten am stärksten trifft", so der Erzbischof wörtlich.

 

SEI SO FREI setzt heuer in Tansania einen Schwerpunkt. Erst vor wenigen Tagen wurde die Tansanierin Saria Amillen Anderson mit dem diesjährigen Romero-Preis der KMB ausgezeichnet. Die Landwirtschaftsexpertin leitet in der Mara-Region Tansanias seit mehr als zehn Jahren ein umfassendes Entwicklungsprogramm, von dem mehr als 40.000 Bewohner spürbar profitieren.

 

SEI SO FREI finanziert sich zu einem Großteil über die traditionelle Adventsammlung, die österreichweit in allen Pfarren und Ordensgemeinschaften durchgeführt wird.

 

 

Kritik OECD

Wien, 28.10.2010 - Die Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz (KOO) kritisiert die geplante Kürzung der Entwicklungshilfe. Heinz Hödl, Geschäftsführer der KOO sieht eine vertane Chance, Stiftungsteuer und Flugticketabgabe für Entwicklung und Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern zu widmen. „Der Regierung fehlt der Mut oder ist die Regierung handlungsunfähig, die wirklich immensen Herausforderungen, die uns Globalisierung stellt, doch noch anzugehen?“

In Prozent der Budgetausgaben von 69,1 Mrd € im Jahr 2011 betragen die rund 9 Mio € Einsparungen nur rund 0,013% der Budgetausgaben 2011. Das sei kein wesentlicher Beitrag zur Konsolidierung, aber ein wesentlicher Beitrag für die Entwicklungshilfe, so Hödl weiter. Im Vergleich zum Budget des Jahres 2010 im BMeiA werden insgesamt rund 14 Mio € eingespart, davon sollen mit 9 Mio € fast zwei Drittel bei der Entwicklungshilfe eingespart werden?

In der Diplomatie und in internationalen Einrichtungen wird somit vergleichsweise weit weniger gespart als bei der Armutsbekämpfung, das soll gerecht sein? Kürzungen bei der EZA im Außenministerium bringen für das Budget wenig richten aber enormen Schaden an: 9 Mio. € Kürzungen bei der ADA entsprechen fast dem gesamten österreichischen Beitrag für ein Schwerpunktland wie Uganda, mit relativ geringen Beträgen kann man in den Partnerländern viel erreichen und tausenden Menschen das Überleben sichern. Eine Zweckwidmung von Erträgen aus der Stiftungssteuer und der Flugticketabgabe für Entwicklungszusammenarbeit und Klimafinanzierung wäre eine sinnvolle Variante um der Weltöffentlichkeit zu signalisieren, dass Österreich bereit ist, seinen Beitrag entsprechend seiner wirklichen Wirtschaftskraft zu leisten. Angesichts der Klimafolgen des Flugverkehrs und der erheblichen Subventionen ist eine Einberechnung von Umwelt- und Gesundheitsschäden des Luftverkehrs, lange überfällig.

Momentan hat der Luftverkehr einen Anteil an der globalen Erwärmung von vier bis neun Prozent. Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) rechnet in den kommenden Jahren mit einer Zunahme des Passagierflugverkehrs von ca. vier Prozent jedes Jahr. Fliegen ist die klimaschädlichste Methode der Fortbewegung und genießt trotzdem vielfache finanzielle Privilegien. Flugbenzin ist steuerfrei, grenzüberschreitende Flüge sind überdies von der Mehrwertsteuer befreit. Ein Teil des Geldes soll in Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern investiert und ein weiterer Teil zur Förderung von klimaschonenden Flugtechniken eingesetzt werden.

Bereits 2005 haben sich die EU-Finanzminister für die Einführung einer Ticket-Abgabe auf freiwilliger Basis ausgesprochen. Das Aufkommen sollte die Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit verstärken. Österreich spart bei Ausgaben für internationale Armutsbekämpfung wie kein anderer Staat Österreich wird das international zugesagte Ziel, 2010 mindestens 0,51 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes für Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) aufzuwenden, mit 0,3 Prozent wieder deutlich verfehlen. Österreich hat - seit dem Jahr 1970 - das Ziel von 0,7 % nie erreicht.

Österreich muss seiner Verantwortung nachkommen. Viele Länder haben nicht die Möglichkeit sich gegen die Folgen der Klimakrise zu wappnen. Österreich hat versprochen 120 Millionen Euro an Soforthilfe bereitzustellen, damit die ärmsten Länder zum Schutz ihrer Bevölkerung Vorkehrungen treffen können.

 

Weitere Informationen: www.koo.at

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