Donnerstag 18. Oktober 2018

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Augustsammlung 2012 in der Diözese Graz-Seckau

TANSANIA- Augustsammlung 2012 der Diözese Graz-Seckau

Medikamente für Kranke

SEI SO FREI und die Caritas unterstützen in Tansania ein Medikamente-Projekt für Schwester Veronica Petri.

 

In 32 Gesundheitsstationen gibt die Diözese Morogoro Medikamente an kranke Kinder und Erwachsene aus. In den ländlichen Gebieten sind diese Gesundheitsstationen die einzige medi-zinische Versorgung. Denn viele Kranke können sich den Transport in das nächste Krankenhaus oder zur nächsten staatlichen Gesundheitsstation nicht leisten bzw. sind zu schwach für den langen Weg. In den staatlichen Einrichtungen sind die Medikamente immer knapp und häufig müssen Kranke ohne das dringend benötigte Medikament nach Hause geschickt werden. Ernest Theussl, Obmann der KMB Graz-Seckau, berichtet: „Am häufigsten werden Medikamente zur Behandlung von Malaria, schweren Hautkrankheiten, Lepra, Kinderlähmung, Durchfall und Lungenentzündungen benötigt. Wenn ich versprechen kann, dass sie wieder gesund werden, leuchten die Augen der PatientInnen!“

 

Ein Euro entscheidet über Krankheit oder Genesung. Mit nur 20 € können

20 Kinder gegen Malaria, Durchfall oder Lungenentzündungen behandelt werden.

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unknownPressekonferenz mit Franz Küberl (Caritas-Präsident) und Ernest Theussl (Obmann der KMB Graz-Seckau - rechts im Blid).
Obmann Ernest Theussl stellte den Pressevertretern das aktuelle Projekt von SEI SO FREI vor. Gemeinsam mit der Caritas unterstützen wir in Tanzania den Ankauf von Medikamenten für den "Medical Board" von Sr. Veronica Petri.

 

Salzburger Spende für Bischof Kräutler

SEI SO FREI und die Universität Salzburg unterstützen den austro-brasilianischen Bischof und überreichen einen Scheck mit 4.500 Euro. Diese Summe wurde bei einem Gottesdienst und Vortrag auf der Uni am Donnerstag gesammelt.

Bischof Erwin Kräutler, Träger des alternativen Nobelpreises freut sich über die Hilfe aus Salzburg: „Unsere Krankenhäuser und Schulen sind überfüllt. Eine der größten Baustellen der Welt, Belo Monte, der drittgrößte Staudamm der Welt führt bereits jetzt schon durch den Zuzug von Arbeitern zu Chaos. Wir schaffen es nicht mehr die Menschen zu versorgen.“ Mit den Spenden aus Salzburg wird das SEI SO FREI-Projekt „Haus für Mutter und Kind“ und das „Refugio“, ein von Bischof Kräutler gegründetet Haus für arme Kranke unterstützt.

 

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vlnr: Wolfgang Heindl (SEI SO FREI), Bischof Erwin Kräutler, Christine Unterrainer (Universität Salzburg), Eva Herzog (Universität Salzburg)

 

Artikel in der Raiffeisenzeitung über Bischof Erwin Kräutler: RFZ (pdf-Datei)

Mit Ihrer Online-Spende helfen Sie Bischof Kräutler helfen.

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Haus Refugio in Altamira

SEI SO FREI unterstützt seit Jahrzehnten die Arbeit von Bischof Erwin Kräutler. 1988 erhielt er als eine seiner ersten Auszeichnungen den renommierten Romero-Preis von SEI SO FREI, der entwicklungspolitischen Aktion der Katholischen Männerbewegung. SEI SO FREI fördert die Arbeit von Bischof Kräutler mit jährlich 30.000.- Euro.

 

In den letzten beiden Jahren haben Salzburger/innen über 40.000 Euro an SEI SO FREI für die Arbeit von Bischof Kräutler gespendet.unknown

 

Im „Refugio“, einem von Bischof Kräutler gegründeten Haus in der Bischofsstadt Altamira, können Kranke die kein Geld haben vorübergehend bleiben. Hier bekommen sie Hilfe und Verpflegung, werden zu den behandelnden Ärzten begleitet und erhalten Unterstützung wenn das Geld für die notwendigen Medikamente nicht reicht. Kleine Operationen werden finanziert und Sozialarbeiter/innen betreuen die Kranken. Im Haus für Mutter und Kind werden Frauen vor und nach der Geburt betreut. Beide Häuser sind vor allem Anlaufstelle für Kranke und Schwangere aus abgelegenen Siedlungen und Dörfern mit fehlender oder mangelnder medizinischer Versorgung.

 

Durchschnittliche Betreuung pro Jahr:

Betreute Frauen vor und nach der Geburt: 300

Ambulant behandelte Kranke: 2.300

Servierte Mahlzeiten: 200.000

Anzahl der verabreichten Medikamente: 2.500

 

SEI SO FREI unterstützt die Finanzierung der Gehälter in beiden Häusern.

 

Artikel in der Raiffeisenzeitung: RFZ-Zeitung

 

Mit Ihrer Online-Spende helfen Sie Bischof Kräutler helfen.

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„Amani Communities Africa“

Die „Amani Communities Africa“ (ACA) machen Bildungsarbeit zu Menschenrechten speziell für Frauen. Seit 2009 ist ACA Projektpartner von SEI SO FREI Innsbruck.

 

Die Loita Maasai leben etwa 120 km südwestlich von Nairobi – zehn Fahrstunden, je nach Straßenzustand. Nach der Geburt eines Kindes darf sich die Mutter solange nicht unknownduschen, bis dem Neugeborenen die ersten Haare geschoren werden. Wenn sie es dennoch tut, würde ein Elternteil sterben. Außenstehende tun sich schwer, Traditionen wie diese zu verstehen. Noch dazu, da dies auch gesundheitliche Folgen hat. Hauptaufgabe der Mitarbeiterinnen von ACA ist die Vernetzung mit anderen afrikanischen und europäischen Organisationen. Sie informieren Frauen über die Gesetzeslage in Kenia: über Eigentumsund Erbrecht, Regelungen bei Heirat, Scheidung und Trennung, Rechte von Frauen und Kindern. Das Personal des Gesundheitszentrums "Loita Health" klärt über Genitalverstümmelung und deren Risken auf, berät bei Hygiene, Ernährung und Familienplanung. Was tun bei häuslicher Gewalt und Missbrauch? Wie elektrisiert reagieren die Frauen darauf, wenn ihnen die Trainerinnen Auswege aus häuslicher Gewalt zeigen, wie sie Konflikte gewaltfrei lösen und ihre Rechte einfordern können. Selbstständig ermutigt sie ACA  auch, sich durch Landwirtschaft oder Kunsthandwerk selbst ein Einkommen zu schaffen. So sind sie weniger von äußerer Hilfe sowie von ihren Männern abhängig. Die Führer der Dorfgemeinschaften werden in eigenen Seminaren von ACA von der Sinnhaftigkeit der Kurse für die Frauen zu überzeugen versucht. Überraschend viele zeigten schon Ansätze eines Umdenkens.


Gert Heizer

Ein Baum für das Leben

Den 25. April 2012, den internationalen Tag des Baumes, nahm SEI SO FREI Linz zum Anlass um die
Aktion „Ein Baum für das Leben“ vorzustellen. Rund 200 Interessierte folgten der Einladung in die Redoutensäle Linz. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer meinte im Interview: „Auch in schlechten Zeiten haben wir die Verpflichtung zu helfen.“

 

Eine gelungene, kurzweilige Veranstaltung mit interessanten Interviews u.a. mit Herrn Franz Kepplinger, dem Obmann des Bäuerlichen Waldbesitzerverbandes OÖ und Frau DI Angelika Schwendinger, Direktorin der landwirtschaftlichen Fachschule Andorf. Frau Schwendinger erklärte, dass Schülerinnen und Schüler leicht für derartige Aktionen zu begeistern sind. Besonders der Kontakt zu Projektpartnern motiviert zum sozialen Engagement. Das bestätigt auch die Ökolog HS Lembach, die zum 75-Jahr Jubiläum verschiedene Aktionen zum Thema startete.

 

 

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Foto: Andreas Röbl, Volksblatt

(Von rechts nach Links) LH Dr. Josef Pühringer, Bischof Dr. Ludwig Schwarz, DI Klaus Pöttinger, Präsident der Industriellenvereinigu unterstützen die Aktion.

 

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Foto: Andreas Röbl, Volksblatt

Dr. Franz Hehenberger (SEI SO FREI Linz), Ing. Josef Turnhofer (Landesdirektor ÖAMTC), Gertrude Schatzdorfer (Unternehmerin), DI Rudolf Kolbe (Präsident Kammer Architekten und Ingenieurskonsolenten), Dr. Franz Gütlbauer (Vorsitzender KMB Linz) überzeugten sich erst im März 2012 von den erfolgreichen Projekten in Guatemala.

 

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Foto: Andreas Röbl, Volksblatt

Die KMB-Gruppe aus Helfenberg (OÖ) übergab schließlich die stolze Summe von 7.500 Euro. Sie konnten 27 Waldbesitzer überzeugen, je einen Baum für die Aktion zu spenden. Darunter auch der gebürtige Helfenberger, Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner (nicht im Bild).

 

 

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Foto: Frizzi Ploechl

Projektpartnerin Janira Souza de Franca und Cleber Oliveira da Silva aus Brasilien freuen sich gemeinsam mit Franz Hehenberger und Christina Lindorfer von SEI SO FREI Linz über die gelungene Aktion, die den Kleinbauern in Brasilien mit dem Wald Hoffnung und Lebensgrundlage zurückgibt und das Überleben in ihrer Heimat sichert.

 

SEI SO FREI Linz bedankt sich herzlich für das zahlreiche Erscheinen und bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Ihre Hilfe wird zu einem Baum für das Leben für die Menschen in Brasilien, Tansania und Nicaragua!

 

 

Amazonien weint. Bischof Kräutler kämpft mit den Indios um ihre Heimat

 

Im Herzen Brasiliens liegt eine der umstrittensten Baustellen der Welt: Am Xingú Fluss unknownsoll „Belo Monte“, das drittgrößte jemals errichtete Wasserkraftwerk, gebaut werden. Wissenschaftler warnen vor den ökologischen Folgen. Bischof Erwin Kräutler spricht von einem „Monument des Wahnsinns“. SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, unterstützt Dom Erwin, wie er liebevoll von den Menschen vor Ort genannt wird, in seinem Einsatz für Indios und Umwelt.

 

Die Welt der Kayapó, Juruna oder Arara ist durch und durch vom Fluss geprägt. Die Indios, die am Amazonas-Zufluss Xingú leben, sind nun aber massiv vom Bau des Staudamms betroffen. Durch Umleitungen werden Dörfer vom Fluss abgeschnitten, anderen droht mit dem Stausee die Überflutung. Selbst Teile der Bischofstadt Altamira würden unter Wasser gesetzt werden. Bischof Erwin Kräutler kämpft für die Indios und ihre Rechte. Dafür wurde er unter anderem mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. „Seit 30 Jahren kämpfen wir gegen Belo Monte“, erklärt Kräutler, der bereits 1988 von SEI SO FREI mit dem Romero-Preis geehrt wurde. „Es ist ein Stich ins Herz Amazoniens. Etwa 20.000 Menschen würden ihre Heimat verlieren. Die reiche Tier- und Pflanzenwelt erleidet enormen Schaden.“

 

Nach einem gerichtlich verhängten Baustopp im Herbst letzten Jahres, fahren inzwischen wieder die Baumaschinen auf. Aber auch die Proteste dagegen gehen weiter. Erst kürzlich hat die Internationale Arbeitsorganisation ILO das Projekt scharf kritisiert. Die brasilianische Regierung ignoriert den Widerstand der Indios und kommt nicht einmal der Verpflichtung, die vom Staudamm betroffenen Indio-Völker anzuhören, nach. Die ILO stärkt die kritische Position der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS): Die Kommission für Menschenrechte der OAS fordert seit einem Jahr den sofortigen Baustopp, da über die Köpfe der betroffenen Indios hinweg über deren Land und Heimat entschieden wird. „Ich weiß, dass die befreiende Dimension des Evangeliums ein Dorn im Auge der Mächtigen ist. Aber mit der Unterstützung aus Österreich werden wir weiterkämpfen“, betont ein motivierter Bischof Kräutler.

 

Für SEI SO FREI ist dieser Mut und Einsatz für die Ausgegrenzten und Entrechteten Vorbild für das eigene Engagement. Die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung steht Bischof Kräutler seit vielen Jahren in seinem Kampf für die Rechte der Indios und Armen in Amazonien tatkräftig zur Seite. Mit der Unterstützung indigener Kleinbauernkooperativen, Wiederaufforstungs­programmen, Hilfe für Landlose und der Arbeit mit ehemaligen Landlosen versucht SEI SO FREI den Menschen in Brasilien –und darüber hinaus- diese Befreiung zu ermöglichen.

 

Mit Ihrer Online-Spende helfen Sie Bischof Kräutler helfen.

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Ehrenzeichen der heiligen Rupert und Virgil für Sr. Margaretha Moises

Ehrenzeichen der heiligen Rupert und Virgil für Sr. Margaretha Moises


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Am Freitag, den 16.03.2012 bekam Sr. Margaretha Moises den Verdienstzeichen der Heiligen Rupert und Virgil in Großgold vom Bischof Alois Kothgasser verliehen.

Margaretha Moises feiert im März ihren 80.Geburtstag. Die gebürtige Österreicherin lebt seit beinahe 60 Jahren in Kolumbien. Unermüdlich und mit offenem Herzen ist sie im Einsatz für die Ärmsten. In dem vom jahrzehntelangen Bürgerkrieg gezeichneten südamerikanischen Land kämpft sie um Gerechtigkeit, Befreiung und Frieden. Für ihr Engagement wurde sie u.a. mit dem Romero-Preis der Katholischen Männerbewegung im Jahr 1998 ausgezeichnet.

 

„Wenn das Ehrenzeichen der Heiligen Rupert und Virgil in Großgold verliehen wird, dann ist dies eine sehr hohe kirchliche Auszeichnung und eine große Ehre für jene Person, die damit bedacht wird. In gleicher Weise ist es für die Teilkirche von Salzburg Ehre und Auszeichnung, wenn sie diese Ehrung einer verdienten Persönlichkeit aus dem Bereich der Erzdiözese zuteil werden lassen kann. Geehrt wird Margaretha Moises, die in diesem Monat ihren 80. Geburtstag feiert und zugleich auf 60 Jahre im Dienst für Gott an den Armen zurückblicken darf“, so Prälat Dr. Johann J. Reißmeier bei der Laudatio am 16.03.2012 im erzbischöflichen Palais der Erzdiözese Salzburg.

 

Erzbischof Kothgasser bezeichnete Margaretha Moises als Ermutigung und betonte wie wichtig es sei, "dass es Menschen gibt die den Mut haben in andere Kontinente zu gehen, in fremde Länder, zu anderen Kulturen und dort zu wirken wo wir am meisten hingehören bei den Armen.“

 

Sr. Margaretha Moises bedankte sich für die Auszeichnung: "Ohne die geistige Hilfe, das Gebet, und die Unterstützung die mir immer wieder begegnete, hätte ich nicht 60 Jahre wirken können. Ich möchte die Auszeichnung teilen: mit Gladys Daza, allen Mitarbeitern und allen Spendern und mit den Ärmsten in Kolumbien."

 

SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, unterstützt Sr. Margaretha Moises seit mehr als 40 Jahren bei ihrem Einsatz für die Armen.

 

 

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