Donnerstag 24. Mai 2018

Inhalt:

Hirtenwort zur SEI SO FREI-Adventsammlung 2013

 

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!

 

Weihnachten scheint bei den meisten Menschen ein Fest wie kein anderes zu sein. Es berührt tief im Herzen. „Warum?“ könnten wir fragen. Die Geburt eines Kindes ist sicher Anlass zur Freude. Aber nun feiern wir Jahr für Jahr über Jahrhunderte ein Ereignis, das vor mehr als 2000 Jahren stattgefunden hat: Die Geburt dieses Kindes im Stall von Bethlehem war und ist offensichtlich etwas Unvergleichliches, ja Einmaliges.

GOTTES SOHN wurde Mensch – ER, von dem es heißt, dass durch ihn alles geworden ist und nichts ist, was nicht durch ihn geworden ist. Das Ewige Wort, durch das alles erschaffen wurde, wie wir im Johannesevangelium hören, hat Fleisch angenommen, geboren von einer Jungfrau mit dem Namen Maria. Ein Ereignis, das unser Verstehen übersteigt, das wir nur im Glauben annehmen können. Durch dieses Kind, den Sohn Gottes, wurde uns das Heil geschenkt. Dies ist der wahre Grund, warum wir nie aufhören können, Weihnachten zu feiern.

 

Die vielen christlichen Bräuche rund um Advent und Weihnachten – wie das Anklöpfeln, das Frauentragen, die Nikolausbesuche, der Christbaum und anderes mehr – sollen uns hinführen zu diesem unfassbaren Ereignis, dass Gottes Sohn Mensch wurde. Tatsächlich können wir uns nur staunend, wie es uns Kinder vorleben, diesem Geheimnis nähern: „Staunen nur kann ich und staunend mich freuen“, wie es in einem Kirchenlied heißt.

Freilich gibt es in der Adventszeit auch anderes Brauchtum, wie etwa Krampusläufe, die einen festen Platz in unserer adventlichen Zeit gefunden haben. Bei aller Freude über dieses Brauchtum scheint es mir wichtig, die eigentliche Botschaft der Advents- und Weihnachtszeit nicht aus dem Blick zu verlieren – die Botschaft der Freude und des Friedens. Als der Engel den Hirten auf dem Feld erschien, sprach er zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr“ (Lk 2,10ff).

 

Der Advent sollte eine Zeit stiller Freude auf das Kommen des HERRN sein, wo Angst oder Angstmache gerade im Blick auf unsere Kinder keinen Platz haben. Der Prophet Zefanja bringt dies auf den Punkt: „Fürchte dich nicht, Zion! Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt“ (Zef 3,16.17). Denn der Name JESUS ist Programm, er bedeutet: Gott rettet. Mit ihm begann die Zeitrechnung neu, und was entscheidend ist: Er ist das lebendige Zeichen unserer Hoffnung. Er ist unser Stern der Hoffnung im Leben und über den Tod hinaus.

Als lebendige Christinnen und Christen sind wir in diesem Heilsgeschehen nicht ausgeschlossen, sondern mitten drinnen. Wir können uns wirklich freuen, denn wir sind mit Gott verbunden. Das hat zur Folge, dass wir selbst Zeichen der Hoffnung werden können. Wir sind Werkzeuge seiner Liebe – jeder Mann, jede Frau, jedes Kind, jeweils nach den geschenkten Möglichkeiten und Talenten. Damit diese entwickelt werden können, braucht es Bildung.

 

Bildung ist auch eine Frage der Gerechtigkeit. An vielen Orten dieser Welt haben Kinder keinen Zugang zum Schulunterricht – weil die Eltern nicht über die notwendigen Mittel verfügen oder weil es einfach keine Schulen gibt. Bildung ist der zentrale Weg aus der Armut hin zur Selbständigkeit. Bildung befreit aus Strukturen der Armut. SEI SO FREI, die entwicklungs­politische Aktion der Katholischen Männerbewegung ist seit über 50 Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit engagiert.

Im Rahmen der diesjährigen Adventsammlung möchte ich Ihnen ein Bildungs- und Schulprojekt dieser bewährten Aktion in Nicaragua ans Herz legen.

 

In einer der ärmsten Regionen des Landes blieb bis vor kurzem der Schulbesuch für viele Kinder bloßer Wunschtraum. Hurrikans und Überschwemmungen zerstörten immer wieder die Ernte und führten zu Nahrungsmittelknappheit. Hunger und Armut verhinderten den Schulbesuch der Kinder. Das hat sich durch die Hilfe von SEI SO FREI nun geändert: Eine Schule für hunderte Kinder wurde gebaut. Und auch die Eltern profitieren von der Schule: Sie lernen ihre Felder biologisch zu bebauen und können dadurch besser für die Ernährung ihrer Familien sorgen.

Es gibt jedoch noch viel zu tun: Der Schulbesuch ist für die Kinder zwar kostenlos, die meisten Familien können sich aber Schulkleidung, Bücher, Hefte und Stifte nicht leisten. Für diese Kinder in Nicaragua möchten wir Sie bei der heurigen Adventsammlung um Unterstützung bitten. Wir Christinnen und Christen sind stark, wenn wir aus einem tiefen Glauben solidarisch handeln. Deshalb erfüllt es mich mit Freude, dass wir mit unserer Entwicklungszusammenarbeit vielen Kindern Zukunft schenken und auf diese Weise selbst zu kleinen Sternen der Hoffnung werden.

So wünsche ich Ihnen, liebe Schwestern und Brüder, eine gesegnete Adventszeit und ein Weihnachtsfest, an dem wir die Freude über die Menschwerdung Gottes erleben dürfen.

Es grüßt und segnet Sie

 

Ihr
Erzbischof Dr. Alois Kothgasser

 

 

Hier können Sie das Hirtenwort  vom EB Alois Kothgasser als PDF-Datei downloaden.

„Großartiger Einsatz für die Kinder in Guatemala!“

 

Von 17. bis 20. Oktober 2012 gab es ein 72 Stunden ohne Kompromiss-Projekt in St. Marien (OÖ).
12 Jugendliche aus verschiedenen Pfarren halfen zusammen und so konnte ein toller Erfolg erzielt werden.

Nach einem gemeinsamen spirituellen Einstieg in der Pfarrkirche St. Marien gab Herr Dr. Hehenberger von SEI SO FREI einen spannenden und beeindruckenden Bericht über das Land und die Projekte in Guatemala.
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Die kommenden Tage führten die Jugendlichen verschiedene Aktionen, wie z. B. eine beeindruckende Präsentation am Abend, Kuchen und Süßbrot backen, die Schuhputzaktion,... durch, um Geld zu sammeln.

Dieses fließt in den Schulbau, in die Schuljause und Schulmaterialien für Kinder in den Bergdörfern in Guatemala.

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Ein großes Danke gilt der Pfarre, der KMB St. Marien und den Sponsoren, ohne deren Unterstützung das Projekt in diesem Rahmen nicht möglich gewesen wäre.

Der Einsatz der Jugendlichen war echt toll und so konnten am Ende der 72 Stunden mehr als 650 Euro für Guatemala gespendet werden.

SEI SO FREI bedankt sich sehr herzlich vor allem bei den Jugendlichen für den großartigen Einsatz für die Kinder in Guatemala!

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Liebe ist die beste Therapie

 

Der Claretiner-Pater Gabriel Mejía, Romero- Preisträger 2008, hilft Straßenkindern in Kolumbien. Rund 50 Heime hat er in einem Vierteljahrhundert gegründet. SEI SO FREI unterstützt ihn dabei. Zu seinem Konzept sagt er: „Das Wichtigste ist die Liebe.“ Zwanzig Straßenkinder haben im Heim „La Alegría“ („die Freude“) in Pereira ein Dach über dem Kopf gefunden.

 

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Projektreferent Wolfgang Heindl  und Kinder 
vom Heim "La Alegria" in Kolumbien

 

Die Buben und Mädchen waren Gewalt und Drogen ausgesetzt und haben ihre körperlichen und seelischen Wunden davongetragen. Psychologinnen, Psychologen und Erzieherinnen und Erzieher nehmen sich der Kinder an und arbeiten mit teils überraschenden

Methoden: Outdoor-Aktivitäten und Sport gehören genauso zur Therapie wie Musik, Yoga und Meditation. „Die Liebe ist das wichtigste Medikament für alle Erkrankungen“, betont Padre Gabriel immer wieder. „Die Liebe ist das wichtigste Medikament für alle Erkrankungen“, betont Padre Gabriel immer wieder.

 

 

 

 


 „Wenn ein Kind fühlt, dass es angenommen ist, dann wird sich das Kind, das von der Straße kam, das misshandelt wurde und deswegen aggressiv geworden ist, verändern.Ich bin überzeugt, dass ein Kind niemals ein Problem darstellt. Ein Kind ist eine Chance. Jedes Kind hat unendliches Potenzial. Es ist ein Heiligtum, ein Tanz der Schöpfung. Kinder sind wichtig für unsere Gesellschaft und sie sind die Zukunft Lateinamerikas.

 

 

 

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Padre Gabriel Mejía hat mehr als 50 Heime für Straßenkinder gebaut

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Wir wissen, dass ein Kind Hilfe

annimmt – durch die Resilienz,

die Fähigkeit des Menschen, sich

immer wieder neu zu erschaffen.“

 

Mit Spenden von SEI SO FREI aus

Österreich konnte Padre Gabriel

das Heim 2009 eröffnen. Auch der

laufende Betrieb wird tatkräftig

von der entwicklungspolitischen

Aktion der Katholischen Männerbewegung

unterstützt.

 

 

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Denn die

Situation der Kinder in Kolumbien

ist dramatisch: rund 20.000 arbeiten

in der Prostitution, bis zu 4.000

Kinder hat die Guerilla entführt

und mehr als 15.000 Kinder stehen

bzw. standen in den letzten Jahren

im Bürgerkrieg unter Waffen.

Padre Gabriel ist es ein Herzensanliegen,

den Kindern eine bessere

Zukunft und ein Stück vom Glück

zu ermöglichen: „Ich denke, wir

sind alle verpflichtet, die Welt, in

der wir leben, zu verändern. Wir

wollen die Welt besser hinterlassen,

als wir sie vorgefunden haben.

Ich glaube an die Solidarität.

In jedem von uns ist ein Heiligtum,

und wir können es betreten. Die

Lösung liegt in jedem Einzelnen

von uns. Alle zusammen haben

wir viele Lösungen und können die

Liebe globalisieren.“

 

Video über P. Gabriel Mejía

www.seisofrei.at/videos

 

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Projektreise nach Tansania und Mosambik

Franz Hehenberger und Christina Lindorfer besuchten Ende Juni – Mitte Juli 2012 die SEI SO FREI-Projekte in Tansania und Mosambik und konnten sich von der guten Projektarbeit unserer Partnerinnen und Partner überzeugen.

 

Einige Highlights der Reise:

  

unknown  Schmiede ist fertig und funktionsfähig

 

Die Schmiedeutensilien kommen aus Österreich, das Wissen der Schmiedearbeit liefert ein erfahrener Schmied aus dem Nachbardorf. Die neu ausgebildeten Schmiede aus den Projektdörfern führen hier nun selbstständig Reparaturen an Werkzeugen, Ochsenkarren, Pflügen, usw. durch.

 

Ein Baum für das Leben

 

Die Schülerinnen und Schüler (leider waren sie gerade in den Ferien) haben hier gute Arbeit geleistet. Durch die Unterstützung von SEI SO FREI konnten sie rund 300 neue Bäume pflanzen. Jedes Kind ist für ein Bäumchen verantwortlich. So lernen sie das richtige Anlegen eines kleinen Waldes. Dieser soll schließlich Obst und Schatten spenden.

 

 

Dieser Baum liefert zusätzlich wichtige Nahrung für Tiere, wächst sehr schnell und reichert den Boden mit wichtigen Nährstoffen an.

 

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Abschied von Busungu

 

Das Dorf Busungu ist seit Beginn im Jahr 2000 mit im Projekt.

Nun ist es soweit: Die VIFAFI-Dorfgruppe hat es gemeistert, ohne fremde Hilfe die Eigenversorgung zu schaffen. Doch der Kontakt wird nicht abbrechen, denn die aufgebaute Tischlerei liefert auch in Zukunft Ochsenkarren für andere Projektdörfer. Außerdem kann ein neues Dorf in das Programm aufgenommen werden.

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Gute Arbeit

 

Franz Hehenberger und Romero-Preisträgerin Saria Amillen Anderson überzeugen sich von der guten Arbeit der Tischler in Tansania. 

 

unknown  Lernen unter dem Schattenbaum

 

„Mein Mann hat mich nicht zur Schule gehen lassen. Erst als ich mit nur der Hälfte der Medikamente nach Hause kam, sah er ein, dass ich Lesen lernen sollte.“, erzählt uns Senhora Isabell Medusa ….

Auf dem Weg zum Krankenhaus konnte sie ein Verbotsschild nicht lesen. Die Strafe für das Vergehen - die Hälfte des Budgets für Medikamente. Diese und ähnliche Geschichten erzählten uns die Teilnehmer des Programms „Lernen unter dem Schattenbaum“. Hier holen großteils Frauen ihre Grundschulbildung nach.

Lesen, Rechnen und Schreiben geben Vision und Hoffnung für ein selbstbestimmtes Leben.

 

 

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Senhora Isabell Medusa erzählt ihre Geschichte

 

„Man ist nie zu alt zum Lernen!“,...

 

meint ein 70-jähriger "Schüler" unter dem Schattenbaum. Übrigens Vater des Lehrers.

 

Mit diesen Eindrücken kehren wir zurück nach Österreich. In Erinnerung bleiben die vielen  Geschichten der Menschen, die tiefe Einblicke in die Sonnen- und Schattenseiten ihres alltäglichen Lebens gewähren. Geschichten, die ein mulmiges Gefühl in der Magengegend hinterlassen, aber gleichzeitig durch den Stolz und die positive Energie des Erzählenden die Gewissheit geben, dass unsere dringend benötigte Unterstützung hier Großes bewirkt!

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Augustsammlung 2012 in der Diözese Graz-Seckau

TANSANIA- Augustsammlung 2012 der Diözese Graz-Seckau

Medikamente für Kranke

SEI SO FREI und die Caritas unterstützen in Tansania ein Medikamente-Projekt für Schwester Veronica Petri.

 

In 32 Gesundheitsstationen gibt die Diözese Morogoro Medikamente an kranke Kinder und Erwachsene aus. In den ländlichen Gebieten sind diese Gesundheitsstationen die einzige medi-zinische Versorgung. Denn viele Kranke können sich den Transport in das nächste Krankenhaus oder zur nächsten staatlichen Gesundheitsstation nicht leisten bzw. sind zu schwach für den langen Weg. In den staatlichen Einrichtungen sind die Medikamente immer knapp und häufig müssen Kranke ohne das dringend benötigte Medikament nach Hause geschickt werden. Ernest Theussl, Obmann der KMB Graz-Seckau, berichtet: „Am häufigsten werden Medikamente zur Behandlung von Malaria, schweren Hautkrankheiten, Lepra, Kinderlähmung, Durchfall und Lungenentzündungen benötigt. Wenn ich versprechen kann, dass sie wieder gesund werden, leuchten die Augen der PatientInnen!“

 

Ein Euro entscheidet über Krankheit oder Genesung. Mit nur 20 € können

20 Kinder gegen Malaria, Durchfall oder Lungenentzündungen behandelt werden.

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unknownPressekonferenz mit Franz Küberl (Caritas-Präsident) und Ernest Theussl (Obmann der KMB Graz-Seckau - rechts im Blid).
Obmann Ernest Theussl stellte den Pressevertretern das aktuelle Projekt von SEI SO FREI vor. Gemeinsam mit der Caritas unterstützen wir in Tanzania den Ankauf von Medikamenten für den "Medical Board" von Sr. Veronica Petri.

 

Salzburger Spende für Bischof Kräutler

SEI SO FREI und die Universität Salzburg unterstützen den austro-brasilianischen Bischof und überreichen einen Scheck mit 4.500 Euro. Diese Summe wurde bei einem Gottesdienst und Vortrag auf der Uni am Donnerstag gesammelt.

Bischof Erwin Kräutler, Träger des alternativen Nobelpreises freut sich über die Hilfe aus Salzburg: „Unsere Krankenhäuser und Schulen sind überfüllt. Eine der größten Baustellen der Welt, Belo Monte, der drittgrößte Staudamm der Welt führt bereits jetzt schon durch den Zuzug von Arbeitern zu Chaos. Wir schaffen es nicht mehr die Menschen zu versorgen.“ Mit den Spenden aus Salzburg wird das SEI SO FREI-Projekt „Haus für Mutter und Kind“ und das „Refugio“, ein von Bischof Kräutler gegründetet Haus für arme Kranke unterstützt.

 

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vlnr: Wolfgang Heindl (SEI SO FREI), Bischof Erwin Kräutler, Christine Unterrainer (Universität Salzburg), Eva Herzog (Universität Salzburg)

 

Artikel in der Raiffeisenzeitung über Bischof Erwin Kräutler: RFZ (pdf-Datei)

Mit Ihrer Online-Spende helfen Sie Bischof Kräutler helfen.

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Haus Refugio in Altamira

SEI SO FREI unterstützt seit Jahrzehnten die Arbeit von Bischof Erwin Kräutler. 1988 erhielt er als eine seiner ersten Auszeichnungen den renommierten Romero-Preis von SEI SO FREI, der entwicklungspolitischen Aktion der Katholischen Männerbewegung. SEI SO FREI fördert die Arbeit von Bischof Kräutler mit jährlich 30.000.- Euro.

 

In den letzten beiden Jahren haben Salzburger/innen über 40.000 Euro an SEI SO FREI für die Arbeit von Bischof Kräutler gespendet.unknown

 

Im „Refugio“, einem von Bischof Kräutler gegründeten Haus in der Bischofsstadt Altamira, können Kranke die kein Geld haben vorübergehend bleiben. Hier bekommen sie Hilfe und Verpflegung, werden zu den behandelnden Ärzten begleitet und erhalten Unterstützung wenn das Geld für die notwendigen Medikamente nicht reicht. Kleine Operationen werden finanziert und Sozialarbeiter/innen betreuen die Kranken. Im Haus für Mutter und Kind werden Frauen vor und nach der Geburt betreut. Beide Häuser sind vor allem Anlaufstelle für Kranke und Schwangere aus abgelegenen Siedlungen und Dörfern mit fehlender oder mangelnder medizinischer Versorgung.

 

Durchschnittliche Betreuung pro Jahr:

Betreute Frauen vor und nach der Geburt: 300

Ambulant behandelte Kranke: 2.300

Servierte Mahlzeiten: 200.000

Anzahl der verabreichten Medikamente: 2.500

 

SEI SO FREI unterstützt die Finanzierung der Gehälter in beiden Häusern.

 

Artikel in der Raiffeisenzeitung: RFZ-Zeitung

 

Mit Ihrer Online-Spende helfen Sie Bischof Kräutler helfen.

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