Bitte aktivieren Sie Javascript und aktualisieren Sie Ihren FlashPlayer.
Mittwoch 15. August 2018

Inhalt:

NEWS / AKTUELLES

 

Caritas und SEI SO FREI rufen zu Spenden für Menschen in Burundi und Südsudan auf


„Hilfe ist größer als Hunger“ – unter diesem Motto startet die Caritas Steiermark ihre traditionelle Hungerkampagne. Ziel ist, 150 000 Kinder vor dem Hunger und seinen Folgen zu bewahren. „Jeder  Mensch ist wichtig, und wir sind gefordert, Verantwortung zu übernehmen - gerade in einer globalisierten Welt“, sagte Caritasdirektor Herbert Beiglböck bei einem Pressegespräch am Freitag im Caritas-ReUse-Café paul@paradise in Graz. In Burundi und im Südsudan unterstützt die Caritas Steiermark etwa Waisenhäuser und Landwirtschaftsprojekte, die Familien zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit verhelfen.

 

Afrika werde aktuell meist als Kontinent der Bedrohung wahrgenommen, von dem die Menschen nach Europa flüchten. „Afrika ist aber auch ein Kontinent der Zukunft und der Hoffnung“, hielt der Caritasdirektor fest. Die enge Verbindung der Caritas Steiermark zu Bischof Simon Ntamwana und Schwester Godelive vom Orden „Neues Leben durch Versöhnung“ und zu Partnern im Südsudan mache eine sehr effektive und nachhaltige Unterstützung möglich. „Wir können Brücken bauen und leisten Hilfe buchstäblich von Mensch zu Mensch“, betonte Beiglböck.

 

Trinkwasser für eine gerechte Welt

Das Ziel, 150.000 Kinder satt zu machen, sei erreichbar: „Das ist etwa die Zahl der schulpflichtigen Kinder in der gesamten Steiermark.“ Thomas Klamminger von SEI SO FREI, die die Caritas traditionell unterstützt, stellte das Projekt „Trinkwasser für eine gerechte Welt“ vor, für das noch Gasthäuser und Cafébetriebe als Partner gesucht werden.

 

Ziel: Ein selbstständiges Leben

Georg Gnigler, Länderreferent für Burundi, verwies auf die leidvolle Geschichte des Landes, das nach der Unabhängigkeit nie zur Ruhe gekommen sei: „Das Land ist eigentlich fruchtbar, aber durch Kriege geschwächt und mangelhaft entwickelt.“ Projekte wie die gute Betreuung und Bildung von Kindern in den Waisenhäusern, Schulungen  in Anbautechniken oder Bereitstellung von Saatgut und Werkzeugen trügen dazu bei, den Menschen auf lange Sicht ein selbstständiges Leben zu ermöglichen.

 

Frauen wichtigste Verbündete im Kampf gegen den Hunger

Der Südsudan habe sich von der absoluten Katastrophensituation im vergangenen Jahr leicht erholt, sagte Elisabeth Hartl, Länderreferentin für Südsudan. Die Lage sei für die Menschen jedoch immer noch schwierig. „Frauen sind überall die wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Hunger“, betonte Hartl. „Sie sorgen für die Familien, organisieren sich untereinander und geben ihr Wissen weiter“. So entstünden Netzwerke, die sich gegenseitig unterstützen. Allein 2017 konnten 160 Frauen eine Ausbildung als Näherin machen; viele von ihnen schließen sich zusammen und erhalten gemeinsam Mikrokredite für den Aufbau von Nähstuben.

 

unknown

Start der Caritas Hungerkampagne 2018: Caritasdirektor Herbert Beiglböck, Länderreferent Burundi Georg Gnigler, Länderreferentin Elisabeth Hartl und Thomas Klamminger von SEI SO FREI: „Hilfe von Mensch zu Mensch“ (c) Caritas

 

unknown

TrinkWasser - für eine gerechte Welt am FairStyria-Tag

Steirische Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse am 26.06, FairStyria-Tag, zum Thema Menschenrechte. Die Aktion SEI SO FREI präsentierte ihre TrinkWasser-Kampagne und ihren Einsatz für das Menschenrecht auf Wasser.

 

unknown

 

Der FairStyria-Tag des Landes Steiermark bildet den Höhepunkt der Fairen Wochen in Graz. Rund 30 entwicklungspolitische Institutionen aus der Steiermark (u.a. SEI SO FREI) gaben einen Überblick über ihre Projekte der Entwicklungszusammenarbeit – mit dem Schwerpunkt Menschenrechte. Für Schulklassen wurden interaktive Führungen angeboten.

 

unknown

 

Weitere Infos zu unserer Wasserkampagne: www.seisofrei.at/wasser

Hommage an Padre Gabriel Mejía in Wien

 

Am 23. April 2018 fand im Europasaal des Lateinamerika Instituts in Wien eine Veranstaltung zu Ehren vom Romero-Preisträger, Padre Gabriel Mejía, staat.

Der kolumbianische Botschafter, Jaime Alberto Cabal Sanclemente, und die Direktorin des Lateinamerika Institutes, Andrea Eberl, gratulierten Padre Gabriel Mejía zu seiner Nominierung zum World's Children's Prize 2018, der „Nobelpreis der Kinder”. „Dieser Preis wird seit 2000 in Stockholm für Bildungseinsätze für Kinder zu den Themen Demokratie und Rechte des Kindes verliehen“, sagte Mag. Wolfgang K. Heindl, Projektreferent von SEI SO FREI, der Padre Gabriel Mejía in Wien begleitete.

 

unknown

 

Gemälde von KünstlerInnen aus Österreich und Lateinamerika standen im Saal zum Verkauf. Der Erlös kommt den Projekten von Padre Gabriel zu Gute.

 

unknown

 

Bildunterschrift: (V.l.n.r): Claudia Calero de Cabal (Frau des kolumbianischen Botschafters), Jaime Alberto Cabal (kolumbianischer Botschafter in Wien), Padre Gabriel Mejía, Wolfgang Heindl (SEI SO FREI)

 

unknown

 

 

Erzbischof Oscar Romero wird heiliggesprochen

unknownSan Salvador, 08.03.2018 (KAP/KNA) Die Heiligsprechung für den ermordeten Erzbischof von San Salvador, Oscar Romero (1917-1980), könnte nach Einschätzung des salvadorianischen Kardinals Gregorio Rosa Chavez am 21. Oktober stattfinden. Das berichtete die Tageszeitung "La Prensa Grafica" nach Angaben der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur KNA am Mittwoch. Rosa Chavez rief seine Landsleute demnach auf, die Heiligsprechung Romeros als Aufruf zur Versöhnung zu verstehen.

Zuvor hatte der Vatikan den Weg für eine Kanonisierung freigemacht. Laut einer Mitteilung vom Mittwoch erkannte Papst Franziskus ein auf Fürsprache Romeros erfolgtes Wunder an. Dies gilt als letzter Schritt in einem Heiligsprechungsverfahren. Wann die formelle Aufnahme in das Verzeichnis der katholischen Heiligen erfolgt, wurde noch nicht offiziell bekanntgegeben.

Die Regierung El Salvadors begrüßte die Entscheidung des Papstes: Das salvadorianische Volk sei Franziskus dankbar, teilte das Außenministerium in einer Stellungnahme mit. Romero hinterlasse ein unschätzbares Erbe.

Romero, ein Vertreter der Befreiungstheologie, geriet durch sein Eintreten für soziale Gerechtigkeit und politische Reformen in Opposition zur damaligen Militärdiktatur in El Salvador. Am 24. März 1980 wurde er während einer Messe am Altar erschossen. Sein Tod löste den Bürgerkrieg gegen die seit 1979 herrschende Militärjunta aus. Das 1994 begonnene Seligsprechungsverfahren für Romero zog sich lange hin, unter anderem weil aus kirchlicher Sicht zu klären war, ob die Todesumstände von politischen Motiven bestimmt waren oder die Kriterien eines Martyriums erfüllten. 2015 sprach die Kirche Romero selig.

 

Romero-Preis von SEI SO FREI

 

Erzbischof Oscar Arnulfo Romero von San Salvador wurde am 24. März 1980 wegen seines gesellschaftspolitischen Engagements für soziale Gerechtigkeit ermordert.

Der Romero-Preis von SEI SO FREI wurde bei der Herbstkonferenz der Katholischen Männerbewegung Österreichs 1980 in Würdigung dieses Engagements eingeführt.

Durch die Vergabe dieses Preises wird das gesellschaftspolitische und soziale Engagement des Preisträgers anerkannt und gestärkt.

Wer war Erzbischof Oscar Romero? Video auf Youtube


SEI SO FREI verleiht jährlich den wichtigsten Preis für Menschenrechte in Österreich, der mit 10.000 EURO dotiert ist.

 

Weitere Informationen zum Preis und die Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie hier: Romero-Preis

 


Befreiungstheologe Casaldaliga wird 90

unknownBrasilia, 13.02.2018 (KAP/KNA) Der spanische Befreiungstheologe und emeritierte Bischof Pedro Casaldaliga wird am Freitag 90 Jahre alt. Er setzt sich seit Jahrzehnten für die Landrechte des indigenen Xervantes-Volkes ein, das seit den 1960er Jahren für eine Rückgabe ihres traditionellen Siedlungslandes im nordbrasilianischen Bundesstaat Mato Grosso kämpft. In Österreich wurde der Bischof 1989 für sein Engagement mit dem Romero-Preis von SEI SO FREI ausgezeichnet.

Casaldaliga ist neben Leonardo Boff der prominenteste Vertreter der Befreiungstheologie in Brasilien. Nur wenige Jahre nach Beginn der Militärdiktatur in Brasilien (1964-1985) wurde der 1928 bei Barcelona geborene Priester des Claretiner-Ordens in die Amazonasregion geschickt. Casaldaliga wurde bald durch sein Engagement für die Belange der armen Bauern, der Landlosen und der Indigenen bekannt. Mehrere Male versuchten die damals herrschenden Militärs, ihn auszuweisen.

Seine Unterstützung für die Befreiungstheologie Mittelamerikas, vor allem für die revolutionäre Bewegung in Nicaragua, brachte Casaldaliga, der ab 1970 an der Spitze der Prälatur Sao Felix stand, in den 1980er-Jahren in Konflikt mit dem Vatikan. So musste der Bischof 1988 in Rom beim damaligen Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, Bericht erstatten.

Internationale Anerkennung erlangte Casaldaliga durch zahlreiche Publikationen, darunter auch Gedichtbände. Anfang 2005 nahm Papst Johannes Paul II. sein Rücktrittsgesuch als Leiter der Prälatur Sao Felix an.

Casaldaliga leidet seit Jahren an Parkinson. Wegen Morddrohungen in Brasilien tauchte er im Dezember 2012 für drei Wochen unter. Regierungsbehörden hatten Informationen über einen geplanten Anschlag erhalten. Kurz zuvor hatte ihm die damalige Staatspräsidentin Dilma Rousseff einen wichtigen Menschenrechtspreis zugesprochen.

Besuch beim Nuntius

Gemeinsam mit unserem SEI SO FREI Projektpartner Exzellenz Bischof Samson Shukardin besuchten wir  seine Exzellenz Dr. Peter Stephan Zurbriggen in der Apostolischen Nuntiatur in Wien. Der Apostolische Nuntius begrüßte uns sehr freundlich und interessierte sich über die Entwicklungspolitische Aktionen der KMB - SEI SO FREI – in Pakistan  und in anderen Ländern. Er war von unserem Schulprojekt in Pakistan und der konkrete Projektarbeit vor Ort sehr angetan und betonte die Wichtigkeit solcher Projekte.

 

unknown

 

 

zur ersten Seite  vorherige Seite     1 2 3 ... 13 14 15     nächste Seite (n)  zur letzten Seite (l)
http://seisofrei.at/