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Monday 21. October 2019

Inhalt:

NEWS / AKTUELLES

 

Ein Plädoyer für Veränderung von Bischof Erwin Kräutler

 

"Erneuerung jetzt" heißt das im August 2019 erschienene Buch von Bischof Erwin Kräutler. Das Buch gibt von Amazonien aus Impulse zur Kirchenreform. Kommt aus dem Süden ein neuer Wind? Eine kurze Buchvorstellung.

Weht ein frischer Wind aus dem Süden? Das neue Buch von Bischof Erwin Kräutler in Zusammenarbeit mit Mag. Josef Bruckmoser, das im August 2019 erschien, ist ein Plädoyer für Veränderung; es ist das Buch zur Amazoniensynode im Vatikan, die im Oktober stattfindet.

 

Was tun? Was lassen?

 

Die Kirche steht unter Druck. Die Seelsorger werden weniger und weniger und viele Gläubige ziehen sich zurück. Was tun? Was lassen? Welche Prioritäten gilt es zu setzen? Was muss sich ändern, damit es der Kirche gelingt, den Menschen nahe zu sein?

 

Amazonien-Synode in Rom im Oktober 2019

 

Priestermangel sowie soziale und ökologische Konflikte sind im Amazonas-Gebiet schon viel länger virulent als bei uns. Daher blicken die Katholiken Europas neugierig und gespannt nach Rom. Dort findet im Oktober 2019 eine Bischofssynode unter dem Titel „Amazonien: neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“ statt. Im Vorbereitungsteam mit dabei ist Erwin Kräutler, seit 54 Jahren im Amazonasgebiet, 35 davon als Bischof.

 

Kirche der Zukunft?

 

In diesem Buch geht er auf die Agenda der Synode ein und zeigt Wege auf für eine Kirche der Zukunft – in Amazonien, aber ebenso in Europa: Schutz für Mensch und Natur, dezentrale Entscheidungsfindung, Leben aus der Bibel und Seelsorge vor Ort mit geweihten, auch verheirateten Männern und Frauen.

 

Die Autoren

 

Erwin Kräutler, geb. 1939 in Vorarlberg, Mitglied der Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut, seit 1965 in Brasilien, war von 1981 bis 2016 Bischof der Prälatur Xingu. Für seinen Einsatz für die Umwelt und die indigenen Völker wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit Ehrendoktoraten, mit dem Alternativen Nobelpreis und mit dem Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln.

 

Josef Bruckmoser, Mag., geb. 1954 in Salzburg, Studium der Theologie, von 1989 bis Februar 2019 Redakteur, jetzt ständiger freier Mitarbeiter der Salzburger Nachrichten. Gemeinsam mit Bischof Kräutler verfasste er dessen Bücher „Mein Leben für Amazonien“ und „Habt Mut“.

 

Das Buch

 

Erwin Kräutler

Erneuerung jetzt

Impulse zur Kirchenreform aus Amazonien

In Zusammenarbeit mit Josef Bruckmoser

 

ca. 160 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-7022-3786-8

ca. € 19,95

erschien im August 2019 im Tyrolia-Verlag.

 

Artikel aus https://www.dioezese-linz.at/news/2019/08/26/ein-plaedoyer-fuer-veraenderung-von-bischof-erwin-kraeutler

 

 

Kommt die Reform aus Amazonien?
Interview mit Bischof Erwin Kräutler
Salzburger Nachrichten (pdf)

 

unknown

 

 

Wasserprojekte von Sei So Frei ermöglichen ein besseres Leben in Tansania

 

Weltwassertag 2019: Die entwicklungspolitische Organisation der Katholischen Männerbewegung engagiert sich seit vielen Jahrzehnten für eine gerechtere Wasserversorgung in Tansania.


Wasser ist die Grundlage allen Lebens und ein wichtiger Beitrag für Gesundheit und gute Ernährung. Um den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu sichern, baut Sei So Frei gemeinsam mit GGF (Grain to Grow Foundation) Tiefbohrbrunnen und Wasserzisternen im Nordosten Tansanias.

„Ihre Familien mit Wasser zu versorgen ist traditionell Aufgabe der Frauen. Dafür müssen sie oft stundenlange Märsche auf sich nehmen. Wird für einen Zugang zu sauberem Wasser gesorgt, verändert dies das Leben der Bevölkerung nachhaltig zum Positiven“, betont Saria Amillen Anderson, Geschäftsführerin von GGF.


In den am stärksten von Dürren betroffenen Dörfern im Nordosten Tansanias baut Sei So Frei Tiefbohrbrunnen: Mit regionalen Spezialisten wird bis zu 65 Meter Tiefe gebohrt und das Wasser mittels mechanischer Handpumpe an die Oberfläche befördert. Ein Brunnen in der Region kann bis zu 5.000 Menschen regelmäßig mit sauberem Wasser versorgen.

Wasserzisternen werden bei Schulen, Gesundheitsstationen oder in Dörfern von der einheimischen Bevölkerung errichtet, um Regenwasser langfristig zu sammeln und vor Schmutz und Licht zu schützen. Bis zu 50.000 Liter Wasser fassen die Wasserzisternen, die Sei So Frei in Musoma baut.


Mit dem Bau von Wasserzisternen und Tiefbohrbrunnen konnte das Wasserproblem in den dürregeplagten Regionen Tansanias nachhaltig gelöst werden, wie die Erfolge der letzten 15 Jahre in der Region zeigen: Trockenperioden von bis zu sechs Monaten stellen keine unmittelbare Bedrohung mehr dar“, erklärt Franz Hehenberger, Projektreferent von Sei So Frei.


„Wir sind so dankbar“, berichtet Jane Samweli aus dem Dorf Rwamkoma, wo 2017 ein Tiefbohrbrunnen gebaut wurde. Seit Sei So Frei solch einen Brunnen in der Nähe ihres Dorfes gebaut hat, ist das Leben für Jane viel einfacher geworden. Sie muss nicht mehr täglich stundenlang gehen und ihre schwere Wasserlast kilometerweit nach Hause tragen. Das Wasser aus dem Brunnen ist frisch und sauber. „Früher waren die Kinder oft schwer krank. Sie haben verschmutztes Wasser getrunken. Heute sind sie gesund. Wir haben Hoffnung. Wir können leben.“

 

Weitere Informationen: www.seisofrei.at/wasserprojekte_tansania

Wasserprojekte von Sei So Frei ermöglichen ein besseres Leben in Tansania

 

Weltwassertag 2019: Die entwicklungspolitische Organisation der Katholischen Männerbewegung engagiert sich seit vielen Jahrzehnten für eine gerechtere Wasserversorgung in Tansania.


Wasser ist die Grundlage allen Lebens und ein wichtiger Beitrag für Gesundheit und gute Ernährung. Um den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu sichern, baut Sei So Frei gemeinsam mit GGF (Grain to Grow Foundation) Tiefbohrbrunnen und Wasserzisternen im Nordosten Tansanias.

„Ihre Familien mit Wasser zu versorgen ist traditionell Aufgabe der Frauen. Dafür müssen sie oft stundenlange Märsche auf sich nehmen. Wird für einen Zugang zu sauberem Wasser gesorgt, verändert dies das Leben der Bevölkerung nachhaltig zum Positiven“, betont Saria Amillen Anderson, Geschäftsführerin von GGF.


In den am stärksten von Dürren betroffenen Dörfern im Nordosten Tansanias baut Sei So Frei Tiefbohrbrunnen: Mit regionalen Spezialisten wird bis zu 65 Meter Tiefe gebohrt und das Wasser mittels mechanischer Handpumpe an die Oberfläche befördert. Ein Brunnen in der Region kann bis zu 5.000 Menschen regelmäßig mit sauberem Wasser versorgen.

Wasserzisternen werden bei Schulen, Gesundheitsstationen oder in Dörfern von der einheimischen Bevölkerung errichtet, um Regenwasser langfristig zu sammeln und vor Schmutz und Licht zu schützen. Bis zu 50.000 Liter Wasser fassen die Wasserzisternen, die Sei So Frei in Musoma baut.


Mit dem Bau von Wasserzisternen und Tiefbohrbrunnen konnte das Wasserproblem in den dürregeplagten Regionen Tansanias nachhaltig gelöst werden, wie die Erfolge der letzten 15 Jahre in der Region zeigen: Trockenperioden von bis zu sechs Monaten stellen keine unmittelbare Bedrohung mehr dar“, erklärt Franz Hehenberger, Projektreferent von Sei So Frei.


„Wir sind so dankbar“, berichtet Jane Samweli aus dem Dorf Rwamkoma, wo 2017 ein Tiefbohrbrunnen gebaut wurde. Seit Sei So Frei solch einen Brunnen in der Nähe ihres Dorfes gebaut hat, ist das Leben für Jane viel einfacher geworden. Sie muss nicht mehr täglich stundenlang gehen und ihre schwere Wasserlast kilometerweit nach Hause tragen. Das Wasser aus dem Brunnen ist frisch und sauber. „Früher waren die Kinder oft schwer krank. Sie haben verschmutztes Wasser getrunken. Heute sind sie gesund. Wir haben Hoffnung. Wir können leben.“

 

Weitere Informationen: www.seisofrei.at/wasserprojekte_tansania

Sei So Frei zu Besuch in Nicaragua

 

Die Rektorin der nicaraguanischen Karibikküste URACCAN, Alta Hooker, der Vizerektor von URACCAN Las Minas, PhD Leonor Ruiz Calderón, der Koordinator von URACCAN Waslala Rosidani Molina und ihr Team begleiteten Franz Hehenberger (Sei So Frei Oberösterreich). Sie besuchten eine Musterfarm, die von einem jungen Absolventen der Universität für Veterinärmedizin in der Region Waslala geleitet wird.

 

Die Rektorin von URACCAN, Alta Hooker Bradford, betonte, dass URACCAN die technische Ausbildung von Jugendlichen in der Kakao-Region fördere. Franz Hehenberger ist der Ansicht, dass Kakao die Zukunft für die Familien am Land sei, da er das ganze Jahr angepflanzt werden kann. Deshalb unterstützen sie die jungen Männer und Frauen dabei, mehr und besser zu produzieren.

 

Weitere Informationen: http://seisofrei.at/nicaragua_kakao

 

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Dr. Franz Hehenberger (li.) besucht einen jungen Bauern in Nicaragua

 

Entwicklungszusammenarbeit hautnah erleben

 

Wiener Universitäten und HORIZONT3000 starten innovatives Praktikumsprogramm zur Förderung der nachhaltigen Entwicklungsziele: Im Sommer 2019 haben Studierende der WU, TU, BOKU und des Instituts für Internationale Entwicklung an der UNI Wien erstmals die Chance Herausforderungen bei der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) im Rahmen konkreter EZA-Projekte kennen zu lernen. Organisiert werden die Praktikumseinsätze von der NGO HORIZONT3000, die dabei auf ihre langjährige Erfahrung in der Entsendung von Fachpersonal zurückgreifen kann. Finanziert wird das Programm durch Unternehmen, die Austrian Development Agency und der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.

 

Weitere Informationen: http://sdg-internship-programme.at/

 

 

 

Neue Website von SEI SO FREI Oberösterreich ist online

 

Frisch, einfach zu bedienen und informativ, so zeigt sich der neue Internetauftritt von SEI SO FREI, der entwicklungspolitischen Organisation der Katholischen Männerbewegung in Oberösterreich. Für die Besucherinnen und Besucher gibt es ab sofort mehr Informationen über alle Projekte in Afrika und Lateinamerika, Projektpartnerinnen und Projektpartner und Aktionen.

 

Mit *einem modernen Design, einer neuen Navigationsstruktur, einem neuen Spendentool und vielen Informationen rund um verschiedenste Projekte ist der neue Internetauftritt von SEI SO FREI Oberösterreich Anfang des Jahres online gegangen. Die Seiten basieren auf modernster Internettechnologie und bauen sich daher sehr schnell auf. So haben die Nutzerinnen und Nutzer jetzt noch leichteren und schnelleren Zugriff auf alle Informationen von SEI SO FREI.


„Unsere neue Webseite präsentiert sich, wie einige unserer Medien im kommenden Jahr, in neuem Gewand. Wir haben uns dazu entschlossen, unser Erscheinungsbild der Motivation, mit der wir unsere Projekte betreuen, anzupassen. Frisch, großzügig, lebendig, detailliert und erfrischend anders. Wir hoffen, unsere Besucherinnen und Besucher haben damit noch mehr Freude beim Lesen, Schauen und Informationen einholen. Und wir hoffen, der neue Gesamteindruck bestärkt Sie im Vertrauen in uns und unsere Projekte“, betont Dr. Franz Hehenberger, Geschäftsführer von SEI SO FREI Oberösterreich, bei der Präsentation des neuen Internetauftrittes.

Die Adresse der neuen Website von SEI SO FREI Oberösterreich: https://ooe.seisofrei.at/

 

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http://seisofrei.at/