Montag 23. Juli 2018

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Weltwassertag am 22. März: SEI SO FREI setzt sich für Wasserversorgung in Afrika und Lateinamerika ein.

 

unknown„Wasser – für eine gerechte Welt“ unter diesem Motto möchte SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, anlässlich des Weltwassertags Bewusstsein für eine bessere Wasserversorgung in Entwicklungsländern schaffen.


Laut Angaben der Vereinten Nationen sterben jeden Tag fast 1.000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen, verursacht durch verschmutztes Trinkwasser, fehlenden Toiletten oder mangelnder Hygiene.

 

SEI SO FREI arbeitet gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen an einer besseren und gerechteren Wasserversorgung. Dabei geht es um den Zugang zu Trinkwasser und Sanitäranlagen sowie die Umverteilung und Speicherung von Regenwasser für die Landwirtschaft. „Denn nur wo der Zugang zu Wasser gewährleistet ist, ist Leben möglich“, erklärt Thomas Klamminger von SEI SO FREI.


Tansania ist eines der Projektländer, in denen SEI SO FREI Wasserprojekte realisiert. Besonders in der Trockenzeit von Juni bis Oktober gibt es in den wasserarmen Regionen Probleme mit der Wasserversorgung. In Regionen wie Morogoro oder Mara werden an zentralen Orten wie Schulen oder Gemeindezentren Brunnen errichtet. Dies ist auch ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsvorsorge. Infektionskrankheiten wie Cholera, Durchfall und Dysenterie können durch sauberes Wasser verhindert werden. Zudem erhöhen die Versorgungsstellen die Lebensqualität von Familien. Frauen und Kinder müssen nicht mehr stundenlange Wegstrecken zu den oft fernen Wasserstellen zurücklegen.

Im trockenen Nordwesten Perus unterstützt SEI SO FREI die Wasserversorgung in der Landwirtschaft. Neu errichtete Wasserbecken dienen als Speicher und versorgen die Felder in den langen Monaten ohne Regen. Die Umstellung auf Biolanbau bringt außerdem bessere Qualität und mehr Einnahmen.


SEI SO FREI unterstützt seit inzwischen 60 Jahren die Entwicklung von besseren Lebensbedingungen in Ländern Afrikas und Lateinamerikas. Die aus der Aktion „Bruder in Not“ hervorgegangene entwicklungspolitische Aktion verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Förderung von Wasser-, Gesundheits-, Bildungs- und Landwirtschaftsprojekten.

 

Schwerpunkt Tansania

 

Gemeinsam mit der Partnerorganisation GGF (Grain to Grow Foundation) baut SEI SO FREI spezielle Tiefbohrbrunnen für die Bevölkerung. Diese Brunnen fördern sauberes Wasser aus 65 Metern Tiefe. Die dafür gegründeten Wassermanagement-Komitees sorgen für eine gerechte und sparsame Verteilung. Dieser Weg hat Zukunft: „Wir sind so dankbar“, berichtet Saria freudestrahlend. Im Dorf Rwamkoma wurde heuer dank Spenden an SEI SO FREI bereits ein solcher Brunnen gebaut.„Früher waren die Kinder oft schwer krank. Sie haben verschmutztes Wasser getrunken. Heute sind sie gesund. Wir haben Hoffnung. Wir können leben.“

 

unknownDie Wasserentnahme bei SEI SO FREI-Bohrbrunnen (hier im Dorf Rwamkoma) wird vom Wassermanagement-Komitee des Dorfes genau überwacht. Es ist auch für den Betrieb und die Wartung zuständig.

 

➔  30 Euro für einen 50 kg-Sack Mais geben einer Familie rettende Nothilfe.

➔  135 Euro ermöglichen beim Bau eines Brunnens 1 Meter tief zu bohren.

➔  1.450 Euro kostet die mechanische Handpumpe, die Wasser aus 65 m Tiefe holt.

 

Hier können Sie für unsere Wasserprojekte spenden
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SEI SO FREI der Diözese Graz startet im März 2018 eine Wasserkampagne unter dem Motto: "Trink Wasser – für eine gerechte Welt"

 

Website: https://www.trink-h2o.org/

 

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Unterrichtseinheiten mit dem Schwerpunkt "Wasser in Tansania"
finden Sie hier -> Unterrichtseinheiten Wasser

http://seisofrei.at/